Germersheimer Sparkasse stellt Versorgung der Bevölkerung sicher
Auswirkungen des Coronavirus auf den Geschäftsbetrieb

Germersheim. Bei der Sparkasse Germersheim-Kandel gibt es einen klar definierten Plan, um auf Krisensituationen wie eine Epidemie zu reagieren. Wie von der Bankenaufsicht gefordert, haben sich die Verantwortlichen des Instituts auf mögliche Herausforderungen und eventuelle Personalengpässe vorbereitet.„Auch wenn ein nennenswerter Teil der Belegschaft betroffen sein sollte, können kritische Prozesse beim Zahlungsverkehr, die Versorgung der Bevölkerung mit Bargeld oder der Wertpapierhandel aufrechterhalten werden“, betont Siegmar Müller, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse. Die Mitglieder des Krisenstabes analysieren ständig die Situation: Wie ist der aktuelle Krankenstand? Können an irgendeiner Stelle Engpässe auftreten? Müssen vorbeugend Schritte unternommen werden, um den Geschäftsbetrieb aufrechtzuerhalten?

Nach Bekanntwerden der ersten Coronafälle im Landkreis kristallisierte sich schnell heraus, dass die Kunden vermehrt im KundenserviceCenter anrufen werden. Die Menschen wollten den Gang in die Filiale vermeiden, um eine mögliche Ansteckung zu vermeiden. Der Krisenstab hat daraus die Konsequenzen gezogen. „Wir trafen proaktiv Vorsorge, falls ein Mitarbeiter positiv getestet werden sollte“, sagt Müller. Waren die KundenserviceCenter-Mitarbeiter bislang in einem einzigen Großraumbüro untergebracht, wurden sie nun auf mehrere Büros verteilt.Auch wurden die Kapazitäten zum Jahresanfang im KundenserviceCenter aufgebaut, um der steigenden Nachfrage über diesen Kanal gerecht zu werden. Die Sparkasse Germersheim-Kandel empfiehlt ihren Kunden, soweit möglich, bis auf Weiteres auf das KundenserviceCenter und die Internet-Filiale auszuweichen und Besuche in den Filialen zu vermeiden, um das Ansteckungsrisiko in beiderseitigem Interesse so gering wie möglich zu halten.

Zudem ist geplant, die kleineren Filialen im Landkreis ab Mittwoch, den 18. März, für die Kundenberatung bis zur Stabilisierung der Lage zu schließen. Betroffen sind die sechs Geschäftsstellen in Alt-Wörth, Hördt, Kuhardt, Minfeld, Neupotz und Steinweiler. Hintergrund ist ein Personalmangel aufgrund der Kindergärten- undSchulschließungen im Landkreis und die Notwendigkeit das Personal an einigen Stellen vorübergehend aufzustocken. Die Nutzung der Schließfächer vor Ort ist nach Terminvereinbarung möglich. Die Versorgung mit Bargeld über die Selbstbedienungsbereiche wird bei allen Geschäftsstellen weiterhin möglich sein. „Wir bitten die Kunden bei Fragen beziehungsweise Beratungsbedarf bis auf Weiteres auf unsere BeratungsCenter oder unser KundenserviceCenter auszuweichen. Zudem bietet die Internet-Filiale der Sparkasse umfangreiche Möglichkeiten Service- und Beratungsfragen rund um die Uhr und von zu Hause aus fallabschließend zu klären.“, so Siegmar Müller.

„Wir überprüfen alle Funktionen und Abläufe, um auch im Fall der Fälle handlungsfähig zu bleiben und unseren Kunden die wichtigen Vertriebswege offen zu halten“, beschreibt Müller das Vorgehen. „Die Sparkasse nutzt zum Beispiel nun verstärkt die Möglichkeit des mobilen Arbeitens von Zuhause aus.“, so Müller. „Wichtig ist die regelmäßige Information der Mitarbeiter“, berichtet Müller weiter. Die Sparkasse Germersheim-Kandel gibt regelmäßige Informationsupdates zur Lage im Kreis und im Haus heraus. Zusätzlich verweist das Institut auf Hygienevorschriften und bittet die Mitarbeiter, ihr Verhalten an die Situation anzupassen. Auf Seminare, Dienstreisen und Besprechungen wird bei der Sparkasse Germersheim-Kandel bis auf Weiteres verzichtet beziehungsweise werden diese durch Webkonferenzen ersetzt. Zahlreiche Veranstaltungen von Organisationen oder Vereinen wurden im Kreis Germersheim abgesagt. Auch die Sparkasse Germersheim-Kandel verzichtet bis auf Weiteres auf Veranstaltungen mit vielen Besuchern. Die Kunden wurden individuell benachrichtigt.

Ein besonderes Augenmerk hat die Sparkasse Germersheim-Kandel auch auf ihr Kreditgeschäft gelegt. Sie steht im engen Austausch mit ihren gewerblichen Kunden, um möglichen Liquiditätsengpässen aufgrund der Auswirkungen des Corona-Virus frühzeitig entgegenzuwirken. ps

Autor:

Caroline Trapp aus Ludwigshafen

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