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Stadtrat Germersheim tagt am Donnerstag

2016 wurde das umgestaltete Rheinvorland in Germersheim eingeweiht. Was noch fehlt, ist ein Gastronomiebetrieb. Über einen neuen Entwurf für einen Pavillion am Rhein entscheidet der Stadtrat am Donnerstagabend.
  • 2016 wurde das umgestaltete Rheinvorland in Germersheim eingeweiht. Was noch fehlt, ist ein Gastronomiebetrieb. Über einen neuen Entwurf für einen Pavillion am Rhein entscheidet der Stadtrat am Donnerstagabend.
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  • hochgeladen von Julia Lutz

Germersheim. Der Stadtrat Germersheim trifft sich am Donnerstag, 27. September, um 18 Uhr im Stadthaus Germersheim zu einer öffentlichen Sitzung. Darin geht es unter anderem um den Neubau eines Gastronomiebetriebs mit öffentlicher Toiletten am Rheinvorland,  Bauvorhaben, Hochwasserschutz und dem Straßenbauprogramm für die nächsten drei Jahre.

Rheinvorland: Pavillion am Rhein geplant

Bereits am 29. November 2016 und am 7. Dezember 2016 hat der Stadtrat dem Bau eines Gastronomiebetriebs mit öffentlicher Toilette am Rheinvorland Germersheim zugestimmt. Das ist der Wunsch vieler Germersheimer, aber auch der Wunsch von Touristen. Derzeit gibt es am Rheinvorland lediglich WC-Container.  Die nächsten öffentlichen Toiletten sind am Bürgerhaus beim Weißenburger Tor. Durch veränderte Anforderungen wurden die ursprüngliche Planungen über Bord geworfen, unter anderem stand damals nicht fest, ob es Zuwendungen des Landes für einen barrierefreien Tourismus gibt.
Gebaut werden soll nun ein „Pavillion am Rhein“ mit WC und Gastronomie, insofern der Stadtrat dem Vorhaben zustimmt. Rund 70 Quadratmeter groß, soll das Gebäude werden. Der Gastrobetrieb könnte 40 Personen beherbergen. Rund 550.000 Euro wurden für das Vorhaben in den Haushalt 2018 eingestellt. Außerdem wird ein Förderantrag für barrierefreien Tourismus bei Land Rheinland-Pfalz gestellt. 
Ferner berät der Stadtrat über die Umgestaltung des Kerweplatzes in Sondernheim (siehe hier). 

Hochwasserschutzkonzept soll aufgestellt werden

In seiner Sitzung wird der Stadtrat über die Aufstellung eines Hochwasserschutzkonzepts entscheiden. Rhein und Queich bringen für Germersheim durch Fluss- und Binnenhochwasser Gefahren mit sich. Mindestens einmal im Jahr ist das Rheinvorland wegen Hochwassers überschwimmt. Starkregen wie im Juni in Landau oder im September 2014 im Donnersbergskreis, sind auch in Germersheim nicht ausgeschlossen. Auch im Stadtgebiet könnte es durch Gewitterregen zu Hochwasser kommen. Der Stadtrat berät nun über das Aufstellen eines Hochwasserschutzes, das mit bis zu 90 Prozent vom Land Rheinland-Pfalz gefördert wird, jedoch maximal mit 50.000 Euro. Die Stadt müsste zehn Prozent der Kosten tragen. jlz

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