Warnstreiks in Baden-Württemberg: Handel legt erneut Arbeit nieder
- Die Gewerkschaft Verdi ruft in mehrere Regionen Baden-Württembergs erneut zu Warnstreiks Einzelhandel auf. (Symbolbild)
- Foto: Tom Weller/dpa
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Stuttgart. Kundinnen und Kunden im baden-württembergischen Einzelhandel müssen am Samstag, 4. Juli, erneut mit Einschränkungen rechnen. In mehreren Regionen Baden-Württembergs ruft die Gewerkschaft Verdi während der laufenden Tarifrunde zu weiteren Warnstreiks auf.
Nach Angaben der Gewerkschaft legen Beschäftigte bereits den dritten Tag in Folge ihre Arbeit nieder. Verdi spricht von einem „deutlichen Signal an die Arbeitgeber“.
Diese Regionen und Unternehmen sind betroffen
Die Warnstreiks sind Teil bundesweiter Arbeitsniederlegungen im Handel. In Baden-Württemberg wird laut Verdi in Stuttgart und Umgebung, Mannheim-Heidelberg, Konstanz und Umgebung sowie im Bereich Fils-Neckar-Alb gestreikt.
Betroffen sind den Angaben zufolge unter anderem diese Unternehmen
- Kaufland
- Primark
- Zara
- H&M
- Cos
- Ikea
- Obi
Darum geht es in der Tarifrunde
Mit den Aktionen will Verdi den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen. Im Handel in Baden-Württemberg arbeiten nach Gewerkschaftsangaben Hunderttausende Menschen.
Verdi fordert 300 Euro mehr Lohn und Gehalt. Auszubildende sollen 150 Euro mehr bekommen. Weitere Warnstreiks in den kommenden Tagen seien möglich. Verdi-Verhandlungsführer Wolfgang Krüger sagte, die Geduld der Beschäftigten sei endlich und die Arbeitgeber müssten nun ein Angebot vorlegen, das die Leistung der Kolleginnen und Kollegen anerkenne und deutlich mehr Geld in die Taschen der Beschäftigten bringe. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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