Tarifrunde in Baden-Württemberg: Warnung vor Jobabbau

Tarifrunde für die Metall- und Elektroindustrie: Erste Verhandlungsrunde Anfang Oktober. (Symbolbild) | Foto: Jens Kalaene/dpa
  • Tarifrunde für die Metall- und Elektroindustrie: Erste Verhandlungsrunde Anfang Oktober. (Symbolbild)
  • Foto: Jens Kalaene/dpa
  • hochgeladen von dpa content

Baden-Württemberg. Für rund 900.000 Beschäftigte der Metall- und Elektroindustrie in Baden-Württemberg geht es in der kommenden Tarifrunde um mehr Geld, sichere Jobs und mögliche Warnstreiks. Kurz vor dem Auftakt hat der Arbeitgeberverband Südwestmetall von der IG Metall „deutlich mehr Realitätssinn“ gefordert.

Arbeitgeber dringen auf niedrigere Kosten

„Wir müssen die Kosten senken. Daran führt kein Weg vorbei“, sagte Südwestmetall-Vorsitzender Peter Sebastian Krause laut Mitteilung. Andernfalls drohe ein „verschärfter personeller Kahlschlag“.

Krause nannte auf Nachfrage keine konkreten Schritte. Es gehe darum, „Lösungskorridore“ für Kostensenkungen zu schaffen. Gemeinsames Ziel müsse es sein, den Trend zu stoppen, dass Strukturen verlagert und Arbeitsplätze abgebaut werden.

Was die IG Metall fordert

Die IG Metall Baden-Württemberg fordert fünf Prozent mehr Geld für die Beschäftigten der Branche im Südwesten. Außerdem will die Gewerkschaft mit den Arbeitgeberverbänden über die Sicherung von Arbeitsplätzen und Standorten verhandeln. In profitablen Firmen soll es nach dem Willen der IG Metall eine Gewinnbeteiligung für Beschäftigte geben. Der neue Tarifvertrag soll zwölf Monate laufen.

Diese Termine sind wichtig

Die erste Verhandlungsrunde ist für Mittwoch, 7. Oktober, in Ludwigsburg geplant. Am Samstag, 31. Oktober, laufen die Entgelttarifverträge aus. Dann endet auch die Friedenspflicht. Danach könnte die Gewerkschaft zu Warnstreiks aufrufen. [dpa/red]

Autor:

dpa content aus Ludwigshafen

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

Folgen Sie diesem Profil als Erste/r
Kommentare sind deaktiviert.

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Karte einbetten

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Code einbetten

Funktionalität des eingebetteten Codes ohne Gewähr. Bitte Einbettungen für Video, Social, Link und Maps mit dem vom System vorgesehenen Einbettungsfuntkionen vornehmen.
Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.