Preise steigen: Spargel vor Saisonende teurer
- Die Spargelsaison geht traditionell am 24. Juni zu Ende. (Archivbild)
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Deutschland. Kurz vor dem Ende der Spargelsaison müssen Verbraucher wieder etwas tiefer in die Tasche greifen. In Deutschland sind die Preise für deutschen weißen Spargel in Supermärkten zuletzt spürbar gestiegen.
Für 500 Gramm deutscher Ware zahlten Kunden zu Beginn dieser Woche je nach Sortierung zwischen 4,06 Euro und 6,29 Euro. Das teilte die Agrarmarkt Informations Gesellschaft mit. In der Woche zuvor lagen die Preise noch bei 3,49 bis 5,99 Euro.
Traditionell endet die Spargelsaison am Dienstag, 24. Juni, dem Johannistag. Bis dahin bleibt für viele Fans noch eine letzte Gelegenheit, heimischen Spargel zu kaufen.
Schwieriger Saisonstart durch kühle Nächte
Nach Angaben des Verbands Süddeutscher Spargel und Erdbeeranbauer verlief die Saison wetterbedingt nicht durchgehend reibungslos. Vor allem kalte und kühle Nächte im Frühjahr hätten das Wachstum zunächst gebremst. Die Saison kam dadurch nur langsam in Gang.
Während der heißen Tage rund um Pfingsten standen die Betriebe dann unter Druck, gute Qualität zu liefern. Hohe Temperaturen lassen Spargel schneller wachsen, erschweren aber zugleich die Ernteplanung.
Preise häufig etwas höher als im Vorjahr
Nach Angaben der Marktbeobachter bewegten sich die Verbraucherpreise meist etwa auf dem Niveau des Vorjahres. In mehreren Wochen lagen sie sogar leicht darüber und damit auch über dem Durchschnitt der vergangenen Jahre.
Sorgen bereiten den Betrieben jedoch steigende Produktionskosten. Gleichzeitig bleibt der Preisdruck im Handel hoch. Branchenvertreter warnen deshalb, dass weitere landwirtschaftliche Betriebe ihre Spargelproduktion aufgeben könnten. Gründe sind fehlende Wirtschaftlichkeit und ungeklärte Hofnachfolgen. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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