Klatsche für Heidelberger Druck: Gewinn fällt auf 1 Mio.
- Heidelberger Druckmaschinen spürt Konjunkturflaute. (Archivbild)
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Heidelberg. Für Beschäftigte, Anleger und Firmenkunden ist der Rückgang ein Warnsignal: Heidelberger Druckmaschinen hat zum Start ins Geschäftsjahr deutlich schwächere Geschäfte verzeichnet.
Der Umsatz sank in den drei Monaten bis Ende Juni im Jahresvergleich um gut 13 Prozent auf 404 Millionen Euro. Das Unternehmen begründete die Entwicklung mit einer zurückhaltenden Nachfrage. Während in China, Großbritannien und Brasilien mehr umgesetzt wurde, gingen die Erlöse vor allem in Europa, im Nahen Osten und in Afrika zurück.
Gewinn bricht stark ein
Auch beim operativen Ergebnis zeigte sich die schwächere Entwicklung deutlich. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen fiel von 20 Millionen Euro im Vorjahr auf eine Million Euro. Unter dem Strich weitete sich der Verlust auf 32 Millionen Euro aus.
Weniger Aufträge aus Italien
Der Auftragseingang verringerte sich um knapp vier Prozent auf 537 Millionen Euro. Nach Unternehmensangaben machte sich dabei vor allem das Auslaufen eines staatlich geförderten Investitionsprogramms in Italien bemerkbar. Im Vergleich zum Vorjahr fehlten dadurch mehr als 60 Millionen Euro.
Trotz der schwachen Entwicklung im ersten Quartal hält der Vorstand um Konzernchef Jürgen Otto an den Zielen für das Gesamtjahr bis Ende März fest. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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