Hitze in Rheinland-Pfalz: SPD warnt vor den Dürre-Folgen
- Hitze und Dürre will die SPD im Mainzer Landtag zum Schwerpunkt machen. (Archivbild)
- Foto: Boris Roessler/dpa
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Mainz. Hitze und Dürre könnten in Rheinland-Pfalz nach Einschätzung der SPD spürbare Folgen für Gesundheit, Alltag und Wirtschaft haben. Die Fraktion will die Auswirkungen des Klimawandels auf die wirtschaftliche Zukunft des Landes im Landtag zum Thema machen.
Fraktionschef und frühere Ministerpräsident Alexander Schweitzer sagte, der Sommer zeige, dass keine Reaktion auf Hitze und Dürre „uns sehr viel mehr kostet“ als Klimaschutz. Er verwies auch auf soziale und gesundheitliche Folgen sowie auf rund 1.600 Hitzetote in Rheinland-Pfalz.
SPD drängt auf Klimaschutz als Reaktion auf Hitze
Schweitzer sprach von einer großen, womöglich generationellen Herausforderung. Besonders in diesem Jahr gelte das auch für die Volkswirtschaft. „Wir reden nicht von einem Ausnahmesommer, sondern wir müssen davon ausgehen, dass das das neue Normal wird“, sagte er.
Damit sieht die SPD auch die schwarz-rote Landesregierung in der Pflicht. Schweitzer bewertete es als wichtig, dass das Klimaschutzgesetz in Rheinland-Pfalz in der neuen Koalition nicht abgeschafft werde.
CDU will Zielmarke früher überprüfen
Das von der früheren Ampel-Regierung beschlossene Landesklimaschutzgesetz war unter anderem von der CDU kritisiert worden. Ministerpräsident Gordon Schnieder hatte zum Amtsantritt angekündigt, die im Gesetz vorgesehene Überprüfung auf 2028 vorzuziehen. Sollte sich dabei zeigen, dass Klimaneutralität bis 2040 nicht erreichbar ist, soll das Gesetz entsprechend angepasst werden. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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