Galeria-Insolvenz in Baden-Württemberg: Verdi mobilisiert
- Warenhauskette Galeria in Schieflage. (Archivbild)
- Foto: Rolf Vennenbernd/dpa
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Stuttgart. Für rund 1.500 Beschäftigte in den zwölf verbliebenen Galeria-Filialen in Baden-Württemberg ist die berufliche Zukunft erneut offen. Nach dem vierten Insolvenzantrag des Warenhauskonzerns binnen sechs Jahren will die Gewerkschaft Verdi Kommunen und politische Entscheidungsträger für den Erhalt der Standorte mobilisieren.
Verdi-Vertreter Wolfgang Krüger kündigte in Stuttgart an, die Gewerkschaft werde sich für möglichst viele Arbeitsplätze und Filialen einsetzen. Dazu solle mit den betroffenen Kommunen und der Politik nach Lösungswegen gesucht werden.
Filialschließungen sind bislang nicht entschieden
Die Warenhäuser hätten weiterhin eine wesentliche Bedeutung für die Innenstädte, erklärte Krüger. Deshalb müsse es gemeinsame Anstrengungen geben. Ob einzelne Standorte schließen müssen, ist derzeit noch nicht bekannt.
Das Amtsgericht Düsseldorf ordnete ein vorläufiges Insolvenzverfahren an. Es handelt sich nach Gerichtsangaben um ein Regelinsolvenzverfahren. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Frank Kebekus bestellt. Er prüft nun, ob die Voraussetzungen für die Eröffnung des Insolvenzverfahrens erfüllt sind und ob das Vermögen die Verfahrenskosten deckt.
Galeria hatte den Antrag am 2. Oktober beim Gericht eingereicht. Ungeklärt ist auch, ob die Beschäftigten Insolvenzgeld erhalten. [dpa/red]
Autor:dpa content aus Ludwigshafen |