Galeria-Insolvenz in Baden-Württemberg: 1.500 Jobs bangen
- Beschäftigte bei Galeria bangen um ihre Arbeitsplätze. (Archivbild)
- Foto: Marijan Murat/dpa
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Stuttgart. Für rund 1.500 Galeria-Beschäftigte in Baden-Württemberg ist die Zukunft ihrer Arbeitsplätze erneut ungewiss. Die Warenhauskette hat beim Amtsgericht Düsseldorf die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beantragt. Der Betrieb in den bundesweit 83 Filialen soll zunächst weiterlaufen.
Nach Angaben der Gewerkschaft Verdi arbeiten im Südwesten noch rund 1.500 Männer und Frauen in zwölf Galeria-Häusern. Für sie ist es innerhalb von sechs Jahren bereits das vierte Insolvenzverfahren. Verdi-Landeschefin Maike Schollenberger verlangte vom Unternehmen verlässliche Informationen sowie eine umfassende Beteiligung von Beschäftigten und Betriebsräten.
Fünf Standorte standen bereits auf Prüfliste
Im Juli hatte Galeria mitgeteilt, dass bundesweit 33 Filialen auf ihre Wirtschaftlichkeit geprüft werden. In Baden-Württemberg betraf das die Häuser in Freiburg am Europaplatz, Heilbronn, Mannheim, Offenburg und Singen. Mit den Vermietern sollten unter anderem Konditionen und Flächenanpassungen verhandelt werden. Ohne tragfähige Lösungen könne der Fortbestand einzelner Filialen gefährdet sein.
Die erneute Insolvenz betrifft einen Konzern, der aus der Fusion von Galeria Kaufhof und Karstadt hervorgegangen ist. In den vergangenen Jahren wurden im Südwesten bereits Warenhäuser in Esslingen, Göppingen, Heidelberg am Bismarckplatz, Leonberg, Mannheim N7, Pforzheim, Reutlingen sowie Stuttgart in der Eberhardstraße und in Bad Cannstatt geschlossen. Dabei gingen Hunderte Arbeitsplätze verloren. [dpa/red]
Autor:dpa content aus Ludwigshafen |