Aufschwung im Handwerk Baden-Württemberg bleibt aus
- Stimmung im Handwerk in Baden-Württemberg bleibt angespannt. (Symbolbild)
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Baden-Württemberg. Für Handwerksbetriebe bleibt die wirtschaftliche Lage angespannt, auch in Baden-Württemberg. Ein von Wirtschaftsforschern beobachteter leichter Aufschwung komme im Handwerk bislang nicht an, erklärte Rainer Reichhold, Präsident des Verbands Handwerk BW.
Schwache Aufträge, zurückhaltende Investitionen und sinkende Erwartungen sprächen gegen eine Konjunkturwende in der Breite. Das geht aus der jüngsten Konjunkturumfrage des Verbands für das dritte Quartal hervor. Nach Verbandsangaben beteiligten sich rund 2.600 Betriebe aus dem Südwesten.
Im Vergleich zum Vorquartal habe sich die Stimmung zwar etwas aufgehellt. Gegenüber dem Vorjahresquartal fällt das Bild jedoch deutlich schlechter aus: 43 Prozent der Betriebe bewerteten ihre Geschäftslage als gut. Ein Jahr zuvor waren es noch 59 Prozent. Der Anteil der Betriebe mit schlechter Geschäftslage stieg von 14 auf 20 Prozent.
Aufträge und Erwartungen bleiben schwach
Bei den Auftragseingängen meldeten nur 17 Prozent der Betriebe einen Anstieg. 38 Prozent verzeichneten einen Rückgang.
- 17 Prozent erwarten für das Schlussquartal eine bessere Geschäftslage.
- 26 Prozent rechnen mit einer Verschlechterung.
Die Erwartungen seien damit nur geringfügig besser als im Vorquartal. Reichhold fordert vor allem weniger Bürokratie, wettbewerbsfähige Energiepreise und gezielte Investitionsanreize. Diese Impulse müssten zumindest aus Stuttgart kommen, wenn sie nicht aus Berlin kämen. [dpa/red]
Autor:dpa content aus Ludwigshafen |