Arbeitslosigkeit in Rheinland-Pfalz sinkt im August leicht

Etwas weniger Arbeitslose in Rheinland-Pfalz. (Symbolbild) | Foto: Hendrik Schmidt/dpa
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Rheinland-Pfalz. Für Arbeitssuchende und Betriebe in Rheinland-Pfalz zeigt der Arbeitsmarkt im August eine leichte Entspannung. Nach Angaben der Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland waren 129.600 Menschen arbeitslos. Das waren 900 weniger als im Juli. Im Vergleich zum Vorjahr blieb die Zahl unverändert.

Die Arbeitslosenquote lag im August bei 5,6 Prozent. Vier Wochen zuvor hatte sie 5,7 Prozent betragen. Vor einem Jahr lag sie ebenfalls bei 5,6 Prozent. Stichtag für die Statistik war der 13. August.

„Die Arbeitslosigkeit in Rheinland-Pfalz ist erstmals seit vier Jahren in einem August gegenüber dem Juli-Wert gesunken“, teilte Ulrike Mohrs, Chefin der Regionaldirektion, mit. Zugleich seien im Vergleich zum Vormonat weniger Menschen arbeitslos geworden. Außerdem hätten deutlich mehr Arbeitslose eine Beschäftigung aufgenommen.

Wo derzeit die meisten Stellen offen sind

Im August waren bei der Regionaldirektion 32.600 offene Stellen registriert. Das waren 400 weniger als vier Wochen zuvor und 200 weniger als im Vorjahr. Die meisten gemeldeten Stellen gab es in der Zeitarbeit, im Handel und im Verarbeitenden Gewerbe.

Auch auf dem Ausbildungsmarkt bleiben Plätze frei. Seit Beginn des Beratungsjahres im Oktober haben 19.300 Jugendliche die Hilfe der Arbeitsagenturen oder Jobcenter bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz genutzt. Das waren 1.100 weniger als ein Jahr zuvor. Gemeldet wurden bislang 21.800 Ausbildungsstellen. Das entspricht einem Rückgang um 1.500 Stellen.

Noch 5.300 Ausbildungsstellen unbesetzt

Aktuell suchen 4.200 Jugendliche in Rheinland-Pfalz einen Ausbildungsplatz. Das sind 300 weniger als vor einem Jahr. Gleichzeitig sind nach Angaben der Behörde noch 5.300 Ausbildungsstellen unbesetzt.

Mohrs betonte, dass junge Menschen auch jetzt noch eine Ausbildung beginnen könnten. Sie rief dazu auf, die Beratung der Arbeitsagenturen und Jobcenter zu nutzen. dpa/red

Autor:

Cornelia Bauer aus Speyer

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