Trauer in Schwäbisch Gmünd: Fred Eberle ist tot
- Fred Eberle widmete der Leichtathletik einen Großteil seines Lebens. (Archivbild)
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Schwäbisch Gmünd. Die Leichtathletik im Südwesten verliert eine prägende Stimme: Fred Eberle ist am 15. September im Alter von 83 Jahren gestorben. Das teilte der Deutsche Leichtathletik-Verband mit.
Der frühere Hammerwerfer aus Schwäbisch Gmünd prägte den Sport über Jahrzehnte als Funktionär, Trainer und Lehrer. Mehr als 20 Jahre brachte er seine Erfahrung ins DLV-Präsidium ein, unter anderem als Vizepräsident Bildung und Wissenschaft sowie als Kinder- und Zukunftsbeauftragter. DLV-Aufsichtsratsvorsitzender Jochen Schweitzer würdigte Eberle in einer Mitteilung: „Mit Fred Eberle verliert die deutsche Leichtathletik einen Vordenker, Anpacker und Mahner. Er hat unseren Sport über Jahrzehnte gestaltet und weiterentwickelt.“
Lange Verantwortung im Südwesten
Auch im Württembergischen Leichtathletik-Verband war Eberle eine feste Größe. Mehr als 30 Jahre gehörte er dem WLV-Präsidium an. Seit 1993 war er Vizepräsident, 2018 wurde er zum Ehrenpräsidenten ernannt. Aus dem DLV-Präsidium hatte er sich Ende 2017 zurückgezogen.
Trainer von Zehnkämpfer Sigi Wentz
Neben seiner Funktionärslaufbahn blieb Eberle auch als Trainer aktiv. Zu seinen bekanntesten Athleten zählte Zehnkämpfer Sigi Wentz. In 14 gemeinsamen Jahren gewann Wentz mehrere internationale Medaillen, darunter Olympia-Bronze 1984, WM-Silber 1987 sowie WM-Bronze 1983 und EM-Bronze 1986. dpa/red
Autor:Jens Vollmer aus Kaiserslautern |