Telekom Cup: Bayern gewinnt 3:1, Musiala trifft und muss raus
- Telekom Cup: Der FC Bayern feiert den Sieg gegen RB Leipzig, doch der Blick geht auch zu Jamal Musiala, der nach seinem Treffer angeschlagen runter musste.
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Telekom Cup. Der FC Bayern hat den Telekom Cup gewonnen, doch nach dem 3:1 gegen RB Leipzig blieb neben dem Jubel auch ein Moment zum Durchatmen. Jamal Musiala traf nach seiner Einwechslung zum Endstand, musste kurz darauf aber „sehr geschwächt“ wieder vom Feld.
Manuel Neuer, Kapitän des FC Bayern, hofft auf schnelle Entwarnung: „Es wird sich gleich, später oder morgen zeigen, was rausgekommen ist. Aber wir drücken natürlich die Daumen.“ Auch Konrad Laimer und Kim Min-Jae konnten bei den Münchnern angeschlagen nicht weitermachen.
Telekom Cup: Debüt-Assist von Saibari, dann der Schreckmoment
Musiala kam in der 69. Minute und sorgte spät für den Schlusspunkt, vorbereitet vom Neuzugang Ismael Saibari. Für Saibari wurde es damit ein Debüt mit direktem Einfluss auf das Ergebnis.
Sportlich war Neuer mit dem Auftritt zufrieden: „Wir haben heute das Spiel verdient gewonnen und uns gut präsentiert.“ Der Torhüter verwies auch auf viele Wechsel und darauf, dass der Trainer die Einsatzzeiten dosieren wollte.
Eberl sieht Bayern „sehr gut aufgestellt“
Schon vor dem Spiel klang Max Eberl, Sportvorstand des FC Bayern, im Interview optimistisch mit Blick auf die neue Saison. „Wir denken, dass wir besser aufgestellt sind“, sagte er und verwies unter anderem auf Lennart Karl, auf die Rückkehr von Musiala und Alphonso Davies Richtung alter Leistungsstärke nach Verletzungen sowie auf neue Optionen durch Nathaniel Brown und Saibari.
Auch Eberls eigene Situation war Thema. „Man hat auch darüber geredet, was meine Zukunft betrifft. Das wird sich am langen Ende Ende August klären. Dann schauen wir, wie es weitergeht“, so Eberl.
Leipzig: Schäfer bremst Transfergerüchte, Demichelis lobt den Test
Bei RB Leipzig ist auf dem Transfermarkt noch Bewegung drin. Marcel Schäfer, Geschäftsführer Sport, dementierte eine Einigung mit Racing Straßburg für Diego Moreira klar: „Wenn wir etwas zu vermelden haben - den Vollzug - würden wir das tun. Aber das ist nicht Stand der Dinge. Deshalb gibt es nichts zu vermelden, auch keine mündliche Einigung, keine schriftliche Einigung.“
Schäfer sprach außerdem über die Kadergröße und den Spagat mit der Dreifachbelastung. Trainer Martín Demichelis, der gegen seinen Ex-Klub spielte, ordnete das 1:3 so ein: „Von nichts, mit so brutalen Spielern und so viel Qualität, machen sie einfach Tore.“ [red]
Autor:Anouar Touir aus Ludwigshafen |