SC Freiburg zieht Bilanz bei den Sport-Quartieren

Im Europa-Park Stadion in Freiburg kamen Vertreter mehrerer Einrichtungen zur Netzwerkveranstaltung der Sport-Quartiere zusammen. | Foto: Anouar Touir
  • Im Europa-Park Stadion in Freiburg kamen Vertreter mehrerer Einrichtungen zur Netzwerkveranstaltung der Sport-Quartiere zusammen.
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Sport. Der SC Freiburg hat gemeinsam mit mehreren Partnern zur fünften Netzwerkveranstaltung der Sport-Quartiere ins Europa-Park Stadion eingeladen. Dabei kamen Vertreter aus Sport, Bildung, Verwaltung und sozialen Einrichtungen zusammen, um auf die Saison 2025/26 zurückzublicken und die nächsten Schritte für die Quartiersarbeit in Freiburg zu beraten.

Im Mittelpunkt standen nach Angaben des Vereins bereits umgesetzte Projekte, aktuelle Evaluationsergebnisse sowie die Planung für die kommende Saison. Das Programm der Sport-Quartiere setzt auf niedrigschwellige Sport- und Bewegungsangebote in den Stadtteilen und richtet sich vor allem an Kinder und junge Menschen.

Rückblick auf die Saison

Bei dem Treffen wurden mehrere Projekte aus den Freiburger Stadtteilen vorgestellt. Sie sollen zeigen, wie Sportangebote Begegnung und Teilhabe fördern können. Nach Angaben des SC Freiburg werden durch die Maßnahmen wöchentlich rund 2.000 Kinder erreicht.

Beteiligt an dem Projekt sind neben dem SC Freiburg auch die Stadt Freiburg, die beruf leben akademie, die Eisvögel Freiburg und die step stiftung. Für den Fußball-Bundesligisten gehört das Vorhaben in den Bereich seines sozialen und nachhaltigen Engagements in der Stadt.

Ausbau bis 2030 geplant

Ein weiterer Schwerpunkt der Veranstaltung war die Auswertung der bisherigen Arbeit. Vorgestellt wurden laut Verein Ergebnisse einer aktuellen Evaluation, die den Einfluss der Initiative auf Bewegung, Integration und Vernetzung in den Freiburger Stadtteilen beleuchten.

Zudem präsentierten die Beteiligten den Rahmenterminkalender für die Saison 2026/27. Außerdem wurde der geplante Ausbau der Sport-Quartiere bis 2030 thematisiert. Ziel ist es nach Angaben der Projektpartner, dass sich künftig alle Freiburger Stadtteile an dem Netzwerk beteiligen.

Austausch zwischen Praxis und Wissenschaft

Ergänzt wurde das Programm durch Impulse aus Praxis und Wissenschaft. Unter anderem sprach Ole Döhl, U12-Trainer beim SC Freiburg, darüber, wie der Übergang vom Breitensport in den Profifußball gelingen kann.

In Arbeitsphasen formulierten die beteiligten Akteure anschließend konkrete Ziele für ihre jeweiligen Quartiere in der kommenden Saison. Neben dem fachlichen Austausch diente die Veranstaltung auch dazu, bestehende Kontakte zu vertiefen und neue Kooperationen in den Stadtteilen anzustoßen.

Autor:

Ralf Vester aus Kaiserslautern

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