Real-Gerücht um VfB-Stuttgart-Coach Hoeneß: Fokus auf Pokal

Über VfB-Trainer Sebastian Hoeneß soll einem Medienbericht zufolge bei Real Madrid gesprochen werden. | Foto: Luis Vieira/AP/dpa
  • Über VfB-Trainer Sebastian Hoeneß soll einem Medienbericht zufolge bei Real Madrid gesprochen werden.
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Stuttgart. Für den VfB Stuttgart geht es am Donnerstag, 23. April, um den Einzug ins nächste Pokalfinale. Trainer Sebastian Hoeneß lässt sich kurz vor dem Halbfinale gegen den SC Freiburg von Spekulationen über ein mögliches Interesse von Real Madrid nicht ablenken.

„Das bewegt mich jetzt nicht so sehr“, sagte der 43 Jahre alte Coach vor der Partie, die um 20.45 Uhr beginnt und bei Sky sowie in der ARD übertragen wird. Sein Fokus liege auf der entscheidenden Phase der Saison mit dem VfB.

Bericht über Interesse aus Madrid

Zuvor hatte die „Sport Bild“ berichtet, dass Real Madrid Hoeneß beobachte. Beim spanischen Topclub werde über mögliche Trainerkandidaten gesprochen, falls ein Nachfolger für Interimstrainer Álvaro Arbeloa gesucht werde. Eine konkrete Anfrage an Hoeneß oder den VfB Stuttgart gebe es demnach jedoch nicht. Der VfB-Coach reagierte gelassen. Solche Spekulationen habe es in den vergangenen Jahren immer wieder gegeben. „Same procedure as every year“, sagte Hoeneß. Seine Antworten seien stets klar gewesen. Zweifel an seiner Haltung habe er nicht aufkommen lassen.

Vertrag in Stuttgart bis 2028

Hoeneß arbeitet seit Anfang April 2023 beim VfB Stuttgart. Vor gut einem Jahr verlängerte er seinen Vertrag beim Bundesligisten bis 2028. Auch damals war über Interesse anderer Clubs berichtet worden. Der Trainer hat den Verein sportlich deutlich stabilisiert. Aus einem Abstiegskandidaten entwickelte sich Stuttgart unter seiner Leitung zu einem Team im oberen Tabellenbereich der Bundesliga.

Im vergangenen Jahr gewann der VfB den DFB-Pokal. In der Liga liegen die Schwaben aktuell erneut auf Kurs Richtung Champions League. Mit einem Sieg gegen den SC Freiburg könnte Stuttgart zum zweiten Mal nacheinander das Pokalfinale erreichen. Das wäre ein Novum in der Vereinsgeschichte. dpa/red

Autor:

Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern

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