PENNY DEL: Nürnberg überrumpelt München, Krestan glänzt
- PENNY DEL liefert am 10. Spieltag mehrere Überraschungen: Nürnberg gewinnt klar gegen München, während Berlin und Frankfurt wichtige Erfolge feiern.
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PENNY DEL. Der 10. Spieltag hatte mehrere unerwartete Wendungen zu bieten: Nürnberg bezwang München mit 6:2, Schwenningen gewann in Mannheim und Berlins 18-jähriges Top-Talent Tobias Krestan sammelte gleich zwei persönliche DEL-Premieren.
Die Ice Tigers beendeten mit dem deutlichen Sieg ihre Serie von vier Niederlagen. Ein Doppelschlag innerhalb von 21 Sekunden brachte Nürnberg im Derby mit 2:1 und 3:1 nach vorn. Timo Bakos, Nürnberger Spieler, erklärte die einfache Marschroute: "Wir haben geschaut, dass wir es heute richtig spielen nach den vier Niederlagen. Das haben wir gezeigt, haben es einfach gehalten."
Für München blieb das 6:2 besonders bitter, weil Patrick Hager sein 500. Spiel für den EHC Red Bull München absolvierte. "Wir haben vorne die Torchancen nicht genutzt und hinten schlampig verteidigt", sagte Hager und bezeichnete den schnellen Doppelschlag als "einen Momentumswechsel, der uns nicht gutgetan hat".
PENNY DEL: Schwenningen sorgt in Mannheim für den nächsten Dämpfer
Auch Mannheim musste eine überraschende Niederlage hinnehmen. Die Adler unterlagen den Schwenninger Wild Wings mit 1:2, obwohl Marc Michaelis, Kapitän der Adler Mannheim, von zahlreichen eigenen Möglichkeiten sprach: "Gefühlt hatten wir wieder 70, 80 Schussversuche."
Michaelis ordnete das Ergebnis als Rückschritt ein: "Wir haben in den letzten Wochen ein paar Schritte nach vorne gemacht, jetzt ein kleiner Rückschlag." Im nächsten Spiel wartet am Freitag das Derby gegen die Löwen Frankfurt. Die Partie läuft ab 19.15 Uhr live bei MagentaSport, in der Konferenz beginnt die Übertragung bereits um 19 Uhr.
Schwenningens Torwart Simon Wolf wehrte 36 Schüsse ab und verpasste den ersten Shutout seiner DEL-Karriere nur um 59 Sekunden. Sein Fazit fiel knapp aus: "Die drei Punkte sind am wichtigsten, der Rest ist wurscht."
Köln bleibt sonntags ungeschlagen
Die Kölner Haie setzten ihre auffällige Sonntagsserie fort. Beim 4:1 gegen die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven holte Köln im fünften Sonntagsspiel den fünften Sieg, während fünf Freitagsauftritte bislang fünf Niederlagen brachten.
Loui-Marc Aubry, Spieler der Kölner Haie, sprach nach dem Erfolg von einem wichtigen Schritt: "Es ist ein langsamer Start für uns. Neuer Trainer, neues System. Wir bauen langsam auf, heute war es besser. Wir müssen konstant bleiben."
Bei Bremerhaven bleibt die Chancenverwertung das zentrale Problem. Alexander Sulzer, Trainer der Fischtown Pinguins, sagte: "Wir tun uns gerade schwer Tore zu schießen, dann ist so ein Doppelschlag hart." Der Anschlusspunkt blieb aus, Köln entschied das Spiel im dritten Drittel.
Heimsiege für Ingolstadt und Frankfurt
Der ERC Ingolstadt feierte beim 6:3 gegen die Augsburger Panther den ersten Heimsieg nach regulärer Spielzeit. Daniel Pietta, Spieler des ERC Ingolstadt, hob die Mannschaftsleistung hervor: "Es war eine gute Mannschaftsleistung und wir haben uns auch durch dreckige Tore belohnt."
Auch die Löwen Frankfurt lösten einen Heimfluch. Im Kellerduell gegen die Iserlohn Roosters gewann Frankfurt mit 4:1, alle vier Treffer fielen in Überzahl. Tom Pokel, Trainer der Löwen Frankfurt, sagte: "Der Stein auf dem Rücken, dass wir noch keinen Heimsieg eingefahren haben, ist endlich weg."
Berlin erlebt den Abend des Tobias Krestan
Die Eisbären Berlin gewannen bei den Krefeld Pinguinen mit 4:0. Im Mittelpunkt stand Tobias Krestan: Der 18-Jährige bereitete zunächst das 1:0 vor und erzielte anschließend per Solo selbst das 2:0. Damit verbuchte das deutsche Top-Talent seinen ersten DEL-Assist und sein erstes DEL-Tor.
Torwart Jonas Neffin hielt für Berlin zum fünften Mal in dieser Spielzeit die Null. "Es war schwierig, aber umso schöner, dass ich wieder zu Null gespielt habe", sagte Neffin und ergänzte: "Wir waren heute einfach wieder brutal effizient."
Am Dienstag, 20. Oktober, folgen bei MagentaSport die verlegten Spiele ERC Ingolstadt gegen die Grizzlys Wolfsburg sowie Kölner Haie gegen die Schwenninger Wild Wings, jeweils ab 19.15 Uhr. Der 11. Spieltag beginnt am Freitag, 23. Oktober, um 19 Uhr mit der Konferenz. [red]
Autor:Film und Fernsehen: Shows, Serien und Stars aus Ludwigshafen |