Overtime-Sieg für Adler Mannheim: Finale lebt weiter
- Macht die Serie wieder spannend: Luke Esposito
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Mannheim. Die Adler Mannheim halten im DEL-Finale die Serie offen und dürfen weiter auf die Meisterschaft hoffen. Beim 4.3 nach Verlängerung bei den Eisbären Berlin wehrte das Team den ersten Matchpuck des Titelverteidigers ab.
Kapitän Marc Michaelis sprach nach dem Auswärtssieg von einem wichtigen Signal. „Man hat gesehen, die Mannschaft hat Charakter.“ In den ersten drei Spielen habe die Lockerheit gefehlt. „Wir haben uns immer selbst ein Bein gestellt, weil wir es zu sehr wollten. Darüber haben wir gesprochen und hatten nichts mehr zu verlieren.“
Den entscheidenden Treffer erzielte Luke Esposito in der 84. Minute der Verlängerung. Damit bleibt Mannheim in der Finalserie am Leben. Die nächste Partie findet am Sonntag, 3. Mai, um 16.30 Uhr statt. Mit einem weiteren Sieg könnten die Adler in der Serie auf 2.3 verkürzen. Gewinnt Berlin, wäre die Titelverteidigung perfekt.
Historische Aufholjagd möglich
Eine Wende wäre allerdings außergewöhnlich. In einem DEL-Finale hat noch nie eine Mannschaft einen 0.3-Rückstand in der Serie gedreht. Michaelis will sich mit dieser Statistik nicht beschäftigen. „Daran dürfen wir gar nicht denken. Wir haben ein Spiel am Sonntag. Da müssen wir versuchen, das zu wiederholen.“
Auch Trainer und Sportmanager Dallas Eakins stellte sein Team um. Hayden Shaw, Tobias Fohrler und Johan Mattsson kamen erstmals in der Serie gegen Berlin zum Einsatz. „Es sind harte Entscheidungen“, sagte der 59-Jährige. Die Veränderungen hätten zusätzliche Energie bringen sollen. „Am Ende kann man sich nie sicher sein. Wenn man aber gewinnt, dann sieht es ganz gut aus.“ dpa/red
Autor:Erik Stegner aus Landstuhl |