Markus Osthoff blickt auf seine Zeit bei Eintracht Trier zurück
- Eintracht Trier im Fokus eines Rückblicks von Ex-Spieler Markus Osthoff.
- Foto: Anouar Touir
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Trier. Der frühere Eintracht-Spieler Markus Osthoff hat im Vereinsinterview auf seine Zeit in Trier zurückgeblickt. Zwei Aufstiegsrunden zur 2. Bundesliga blieben ihm besonders in Erinnerung.
Osthoff erklärte, dass er bei einem Aufstieg mit Eintracht Trier wahrscheinlich geblieben wäre. Nach seinen Angaben liefen damals bereits Vertragsverhandlungen. Stattdessen wechselte er nach Duisburg und absolvierte später 130 Bundesligaspiele für den MSV Duisburg und Borussia Mönchengladbach.
Knapp gescheiterte Aufstiegsrunden
Als Höhepunkte seiner Trierer Zeit nannte Osthoff die beiden Aufstiegsrunden zur 2. Bundesliga. Die Mannschaft sei jeweils nur knapp gescheitert. Besonders erinnerte er an ein Wiederholungsspiel gegen Ulm, das nach seiner Einschätzung aus geringfügigem Anlass angesetzt worden sei. Die Atmosphäre im Moselstadion sei trotz der Enttäuschung prägend gewesen.
Zu den größten Momenten seiner gesamten Spielerkarriere zählte Osthoff das DFB-Pokalfinale mit dem MSV Duisburg, das sein Team mit 1:2 gegen Bayern München verlor. Auch ein Halbfinale in Trier nannte er als besonderes Erlebnis.
Nur noch Kontakt zu Frank Thieltges
Zu früheren Mitspielern der Eintracht hat Osthoff nach eigenen Angaben heute kaum noch Verbindung. Kontakt bestehe noch zu Torwart Frank Thieltges. Einzelne frühere Spieler habe er im Lauf der Jahre getroffen.
Den heutigen Fußball und insbesondere die Nachwuchsausbildung sieht Osthoff deutlich verändert. In der Ausbildung werde heute nach seiner Einschätzung deutlich weniger dem Zufall überlassen, zugleich sei die Konkurrenz für junge Spieler größer geworden.
Osthoff verfolgt den Werdegang von Eintracht Trier nach eigenen Angaben nur noch gelegentlich. Das letzte Spiel des Vereins, das er besuchte, war eine Partie in der 2. Bundesliga beim 1. FC Köln.
Fußballerfahrung im Lehrerberuf
Mit 38 Jahren wurde Osthoff Lehrer. Erfahrungen aus seiner Zeit als Jugendtrainer hätten ihm das Auftreten vor Gruppen erleichtert. Dass Schüler seinen Namen aus der Bundesliga kannten, habe insbesondere bei den Jungen geholfen. [red]
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