Eishockey-Playoffs: Schütz warnt trotz 3:0 vor „langer Serie“
- Matchpuck für Mannheim, aber die Stimmen nach Spiel 3 zeigen: Ganz durch ist das Halbfinale noch nicht
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Eishockey-Playoffs. In den PENNY DEL Playoffs steht Mannheim nach dem 4:1 gegen München schon bei 3:0 Siegen, doch ausgerechnet der Mannheimer Doppelpacker Justin Schütz bremst die Euphorie. Am Dienstag fällt Spiel 4 beim EHC Red Bull München, live ab 19.15 Uhr bei MagentaSport.
Mannheim braucht nur noch einen Erfolg fürs Finale, aber Schütz rechnet weiter mit Gegenwehr. „München weiß, dass sie die ersten beiden Spiele vielleicht sogar hätten gewinnen müssen. So werden sie auch in Spiel 4 wieder rauskommen, mit dem Selbstvertrauen. Ich sage immer noch: Das wird eine lange Serie!“, sagt Schütz.
PENNY DEL: Mannheim setzt auf Franzreb, München sucht den Weg zum Sieg
Auf die Frage, was bislang den Ausschlag gibt, bleibt Schütz ganz kurz: „Maxi Franzreb.“ Der Torhüter stand auch im dritten Duell im Mittelpunkt, weil die Spiele laut Mannheims Leon Gawanke enger waren, als es das 3:0 in der Serie vermuten lässt.
Gawanke, Spieler Mannheim, will trotz Matchpuck noch nicht zu weit gehen: „Natürlich ist das ein wichtiger Sieg. Aber das waren jetzt drei enge Spiele. [...] Wir wissen, dass es noch nicht vorbei ist. Wir müssen noch einen Sieg holen. Und das ist, wie man immer sagt, der schwerste.“
Auf Münchner Seite saß der Frust nach dem 1:4 sichtbar tief. Markus Eisenschmid, Spieler München, sagt: „Das ist sehr bitter. Wir haben drei gute Spiele gespielt. Hinten raus müssen wir einfach versuchen, einen Weg zu finden, zu gewinnen. Es bringt uns nichts, wenn wir gut spielen und keinen Weg finden zu gewinnen. Dann wird's schwierig.“
Eishockey-Playoffs: Berlin hofft auf den „Ketchup-Effekt“ bei Pföderl
Im zweiten Halbfinale holten sich die Eisbären Berlin mit einem 4:2 gegen die Kölner Haie die Serienführung zurück, nun steht es 2:1. Berliner Goalie Jake Hildebrand, erstmals seit 2 Monaten wieder im Tor, schwärmt: „Wir waren heute unglaublich. Ich kann gar nicht genug sagen, wie gut die Jungs vor mir gespielt haben.“
Für Gesprächsstoff sorgt auch Leo Pföderl, der zweimal traf, und ein Satz von Berlins Kapitän Kai Wissmann, Spieler Berlin: „Wir wissen beim Leo: Wenn erstmal die Ketchupflasche aufgeht, kommen noch mehr Tore.“ Das nächste Spiel Köln gegen Berlin läuft am Mittwoch, live ab 19.15 Uhr bei MagentaSport. [red]
Autor:Stephanie Walter aus Wochenblatt Kaiserslautern |