Eishockey Playoffs: Mannheim zittert sich in Overtime zum 1:0
- Eishockey: Overtime-Drama im DEL-Halbfinale: Mannheim ringt München knapp nieder, während Berlin Köln mit sechs Treffern erwischt.
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Eishockey Playoffs. Ein Tor in der Overtime, ein Torhüter im Dauerstress, und schon steht Spiel 1 im Halbfinale unter Hochspannung. Die Adler Mannheim gewinnen in der SAP Arena mit 3:2 nach Overtime gegen den EHC Red Bull München und führen in der Best-of-7-Serie mit 1:0.
München bleibt trotz der Niederlage gefährlich und hat in der Verlängerung mehrfach das Siegtor auf dem Schläger. Genau deshalb rechnet Mannheims Justin Schütz, Adler Mannheim, schon jetzt mit der nächsten harten Runde in Spiel 2.
Eishockey- Playoffs: Justin Schütz erwartet in München eine "Schlacht"
In Mannheim fällt die Entscheidung in der Overtime, Marc Michaelis trifft auf Vorlage von Anthony Greco. Beim Jubel schwingt bei den Adlern aber auch Erleichterung mit, weil München immer wieder Druck macht und Mannheim Maximilian Franzreb mehr als einmal retten muss. „München wird sich ärgern, dass sie heute nicht gewonnen haben.
Das wird eine Schlacht in München!", sagt Schütz. Und er beschreibt auch, wie sich der Moment in der Arena angefühlt hat: „Das war brutal laut bei dem Siegtreffer! Das war geil!" Michaelis bleibt nach dem Overtime-Treffer bei der typischen Playoff-Logik und lobt den Rückhalt im Tor. „Letztlich war es ein dreckiges Playoff-Tor, das dieses Spiel entscheidet", sagt Marc Michaelis und ergänzt: „Maximilian Franzreb hat ein Riesenspiel gemacht!"
Im anderen Halbfinale setzt Titelverteidiger Eisbären Berlin direkt ein Ausrufezeichen und gewinnt gegen den Hauptrundensieger Kölner Haie mit 6:3, auch hier steht es in der Serie 1:0. Köln kassiert sechs Gegentore, Maximilian Kammerer, Kölner Haie, bringt es danach auf den Punkt: „Normalerweise sind wir dafür bekannt, dass wir hinten gut stehen und wenig zulassen. Das war heute ein bisschen zu viel."
Bei Berlin feiert Moritz Kretzschmar seine ersten beiden DEL-Tore überhaupt und ordnet den Moment sofort als Team-Erfolg ein. „Ohne das Team wäre das nicht möglich gewesen. Das ist ein schöner Moment", jubelt Moritz Kretzschmar. [red]
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |