Eintracht Frankfurt: Bakary Diakités Weg aus Bonames

Eintracht Frankfurt. | Foto: Anouar Touir

Frankfurt. Bakary Diakité hat seinen fußballerischen Weg im Frankfurter Stadtteil Bonames begonnen und führte ihn später unter anderem ins Ausland. Im Gespräch mit Eintracht Frankfurt blickt der frühere Stürmer auf seine Zeit am Riederwald, den Bundesliga-Aufstieg 2003 und seine heutige Arbeit als Jugendtrainer in Singapur zurück.

Diakité wurde in Frankfurt-Bonames geboren und wuchs dort auf. Als Fünf- oder Sechsjähriger begann er beim SV Bonames Fußball zu spielen. Nach einem Spiel gegen Eintracht Frankfurt wurde er von Jugendtrainer Peter Wössner angesprochen und wechselte anschließend an den Riederwald. Dort durchlief er die Nachwuchsmannschaften und schaffte über die Amateure den Sprung zu den Profis.

Mit der U-Bahn zum Training am Riederwald

Nach der Schule sei für ihn meist klar gewesen, ob es nach Hause oder zum Training gehe, berichtete Diakité. Mehrmals pro Woche fuhr er dafür mit der U-Bahn von Bonames Richtung Enkheim. Freizeit und private Termine hätten dabei häufig hinter dem Fußball zurückstehen müssen.

Diakité gehörte zum Aufstiegskader von Eintracht Frankfurt in der Saison 2002/03. Am letzten Spieltag gewann die Mannschaft gegen den SSV Reutlingen 6:3 und kehrte dank des besseren Torverhältnisses in die Bundesliga zurück. Diakité erzielte in dieser Partie zwei Tore und kam insgesamt auf drei Treffer für seinen Heimatverein.

Stationen in Deutschland und im Ausland

Nach seiner Zeit in Frankfurt spielte der frühere Stürmer unter anderem für Bochum, De Graafschap, Nizza, Wehen Wiesbaden, Mainz, den FSV Frankfurt, Foolad im Iran und Army United in Thailand. Zudem bestritt er drei Länderspiele für Mali. Heute lebt der 45-Jährige mit seiner Familie in Singapur und trainiert Jugendmannschaften an einer deutschen Schule sowie in einer Fußball-Akademie.

Den Kontakt in die Rhein-Main-Region hält Diakité nach eigenen Angaben weiterhin. Seine Verwandtschaft lebe in Frankfurt, mindestens einmal im Jahr komme er in seine Heimatstadt. Mit früheren Mitspielern wie Alex Schur und Uwe Bindewald tausche er sich regelmäßig aus.

Erinnerung an Jürgen Klopp und das Köln-Debüt

Auch an seine spätere Zeit beim 1. FSV Mainz 05 erinnert sich Diakité. Trainer Jürgen Klopp habe ihm bei seinem Wechsel erklärt, dass der knapp verpasste Aufstieg von Mainz im Jahr 2003 im Rückblick hilfreich gewesen sei, weil sich der Verein ein weiteres Jahr habe stabilisieren können.

Sein erstes Profispiel für Eintracht Frankfurt absolvierte Diakité im September 2002 auswärts beim 1. FC Köln. Die Partie ging 2:3 verloren. Mit Blick auf das erneute Duell der Eintracht mit Köln sagte Diakité, die Mannschaft müsse vor allem Verantwortung im Defensivverhalten übernehmen.

Im Sommer ist Diakité regelmäßig mit seiner Familie in Frankfurt. Mit Karl-Heinz Körbel habe er über mögliche Einsätze für die Traditionsmannschaft gesprochen. Er wolle den Verantwortlichen Bescheid geben, wenn er wieder in Frankfurt sei, und hoffe auf eine Teilnahme im kommenden Jahr. [red]

Autor:

Fußball im Südwesten: Vereinsnachrichten & Ergebnisse aus Rheinhessen

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

Folgen Sie diesem Profil als Erste/r
Kommentare sind deaktiviert.

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Karte einbetten

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Code einbetten

Funktionalität des eingebetteten Codes ohne Gewähr. Bitte Einbettungen für Video, Social, Link und Maps mit dem vom System vorgesehenen Einbettungsfuntkionen vornehmen.
Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.