YouTube-Shorts abschalten oder begrenzen: So funktioniert die neue Elternkontrolle

Weniger Endlos-Scrollen: Eltern können die tägliche Nutzungszeit für YouTube-Shorts in den Einstellungen begrenzen oder die Shorts ganz abschalten. (zu dpa: «YouTube-Shorts: So setzen Eltern ihren Kids jetzt Grenzen») | Foto: dpa
  • Weniger Endlos-Scrollen: Eltern können die tägliche Nutzungszeit für YouTube-Shorts in den Einstellungen begrenzen oder die Shorts ganz abschalten. (zu dpa: «YouTube-Shorts: So setzen Eltern ihren Kids jetzt Grenzen»)
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YouTube-Shorts begrenzen. Eltern können den Kurzvideo‑Feed für Kinder und Jugendliche jetzt direkt in der YouTube‑App einschränken oder komplett abschalten. Neue Einstellungen erlauben feste Tageslimits für die Nutzung der vertikalen Kurzvideos. Das kann helfen, endloses Scrollen auf dem Smartphone klar zu begrenzen.

Google hatte Mitte Januar angekündigt, Eltern mehr Kontrolle über den Shorts‑Feed in den Konten ihrer Kinder zu geben. Inzwischen steht die Funktion in Kinder‑ und Teenager‑Konten zur Verfügung. Die Begrenzung lässt sich in der YouTube‑App im Bereich „Familiencenter“ unter „Zeitmanagement“ einstellen.

Dort kann das jeweilige Konto ausgewählt und ein tägliches Nutzungslimit für Shorts festgelegt werden. Möglich sind mehrere Abstufungen.

Diese Limits lassen sich für den Shorts‑Feed einstellen

  • Shorts vollständig deaktivieren mit einem Tageslimit von 0 Minuten
  • 15 Minuten pro Tag
  • 30 Minuten pro Tag
  • 45 Minuten pro Tag
  • 1 Stunde oder 2 Stunden täglich

Die Begrenzung wirkt sich nur auf den Shorts‑Feed aus. Normale Videos auf YouTube bleiben weiterhin abrufbar.

Bei Teenager‑Konten haben Jugendliche mehr Kontrolle

Bei Kinderkonten für unter Zwölfjährige behalten Eltern die vollständige Kontrolle über die Einstellungen. Anders sieht es bei Teenager‑Konten ab 13 Jahren aus.

Jugendliche können dort selbst auf das Familiencenter zugreifen. Sie sehen den verknüpften Elternteil, können Benachrichtigungen aktivieren oder deaktivieren und die Elternaufsicht auch abschalten. In der Praxis kann deshalb zusätzliche Abstimmung im Alltag nötig sein.

Auch Erwachsene können den Shorts‑Feed begrenzen

Die Begrenzung steht nicht nur Familien zur Verfügung. Auch erwachsene Nutzer können den Kurzvideo‑Feed einschränken oder ganz deaktivieren. Diese Option gibt es seit Ende 2025.

Die Einstellung findet sich in der YouTube‑App unter „Mein YouTube“, dann „Einstellungen“ und „Zeitmanagement“. Dort lässt sich ebenfalls ein Limit für den Shorts‑Feed festlegen oder die Funktion komplett abschalten.

Damit wird die Nutzung von Kurzvideos auf Wunsch klar begrenzt. dpa/red

Autor:

Cornelia Bauer aus Speyer

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