Wohntrend in Baden-Württemberg: Viele Studierende bleiben zu Hause
- WG, Wohnheim, eigene Mietwohnung oder doch noch Hotel Mama: Wie Studierende wohnen, hängt auch stark vom Standort der Hochschule ab. (Symbolbild)
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Baden-Württemberg. Für viele Familien im Südwesten bleibt das Thema Wohnen im Studium eng mit dem Elternhaus verbunden: In Baden-Württemberg lebt fast jeder dritte Studierende bei den Eltern. Das geht aus einer Befragung des Centrums für Hochschulentwicklung hervor, die am Donnerstag in Gütersloh vorgestellt wurde.
30,2 Prozent der befragten Studierenden gaben an, noch bei den Eltern zu wohnen. 28,1 Prozent leben in einer Wohngemeinschaft. 20,4 Prozent wohnen in einer privaten Mietwohnung. 17,2 Prozent sind in einem Wohnheim untergebracht.
Im Südwesten wohnen mehr Studierende zu Hause als bundesweit
Damit liegt Baden-Württemberg leicht über dem Bundesschnitt. Deutschlandweit sagten 27,9 Prozent der Studierenden, dass sie bei den Eltern leben. Fast ebenso viele wohnen bundesweit in einer privaten Mietwohnung. Ihr Anteil liegt bei 27,8 Prozent. In einer WG leben 24,8 Prozent. In einem Wohnheim wohnen 15,2 Prozent.
Für die Erhebung wurden in den Wintersemestern 2023/24, 2024/25 und 2025/26 mehr als 87.000 Studierende in grundständigen Studiengängen zu ihrer Wohnsituation und ihrer Mobilität befragt. Die Daten stammen aus dem CHE Hochschulranking.
Die Mehrheit lebt direkt am Studienort
62,3 Prozent der befragten Studierenden in Baden-Württemberg wohnen direkt am Hochschulort. Weitere 5,6 Prozent fahren mehr als 50 Kilometer bis zur Universität oder Fachhochschule.
Bei der Anreise zur Hochschule nutzen die meisten öffentliche Verkehrsmittel. 52 Prozent fahren mit Bus oder Bahn. 34,9 Prozent kommen mit dem Fahrrad. 29,1 Prozent gehen zu Fuß. 26,1 Prozent nutzen Auto oder Motorrad. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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