WM 2026: So lassen sich Ticket- und Reisebetrug online erkennen
- Beim Ticketkauf oder bei der Hotelsuche zur WM 2026 hilft ein kurzer Check typischer Betrugsmaschen, um Zahlungen und Dateneingaben besser abzusichern.
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WM 2026 Ticketbetrug erkennen. Wer für die Fußball-WM 2026 online nach Tickets, Unterkunft oder „Gewinnen“ sucht, kann viele Betrugsversuche vermeiden, wenn typische Warnsignale bekannt sind.
Der IT-Sicherheitsanbieter KnowBe4 beschreibt vor allem Maschen rund um digitales Ticketing, gefälschte Buchungsseiten und Phishing über E-Mail oder Social Media. Für Fans ist entscheidend, Angebote einordnen zu können, bevor Geld überwiesen oder Daten eingegeben werden.
Im Alltag tauchen solche Fallen oft in stressigen Situationen auf. Wenn die Unterkunft knapp wirkt oder ein vermeintliches Schnäppchen in sozialen Netzwerken auftaucht, steigt die Wahrscheinlichkeit, vorschnell zu klicken.
Die häufigsten Maschen rund um die WM 2026
- Keine gedruckten Tickets: Für 2026 ist auf digitales Ticketing umgestellt. Der Einlass erfolgt ausschließlich über die offizielle App. Angebote für PDF- oder Papiertickets auf Marktplätzen oder in sozialen Medien passen nicht zu diesem System und sind ein typisches Betrugsmerkmal.
- „WM-Sondervisum“ gegen Gebühr: Im Netz kursieren Websites, die angebliche Sondervisa für die WM verkaufen, teils für bis zu 270 US-Dollar. Laut US-Außenministerium gibt es ein solches Visum nicht. Für Besucher gelten die regulären Einreisebestimmungen wie für Touristen.
- Gefälschte Hotel- und Buchungsportale: In Austragungsstädten können knappe Kapazitäten dazu führen, dass Fake-Portale auftauchen. Ein Hinweis kann eine auffällige Adresse sein, etwa Domains wie „expedia-worldcup-deals.com“. Ziel ist häufig, Kreditkartendaten abzugreifen oder Anzahlungen zu erschleichen.
- Gewinnspiel- und VIP-Phishing: Häufig kommen Nachrichten per E-Mail oder Social Media, die angebliche Ticket-, Reise- oder VIP-Gewinne ankündigen. Dahinter steckt meist der Versuch, über einen Link Zugangsdaten oder persönliche Informationen zu erbeuten.
KnowBe4-Sicherheitsexperte Javvad Malik ordnet dazu ein, dass Online-Schutz vor allem über sichere Verbindungen und offizielle Anwendungen funktioniert und dass unaufgeforderte Angebote und nicht verifizierte Drittanbieter ein zentrales Einfallstor für Cyberkriminelle sind.
Praktisch bedeutet das: Je konsequenter bei Tickets, Buchungen und Gewinnbenachrichtigungen auf offizielle Wege und stimmige Details geachtet wird, desto geringer ist das Risiko, Geld oder persönliche Daten durch WM-bezogene Betrugsmaschen zu verlieren. [red]
Autor:Thorsten Kornmann aus Karlsruhe |