Wiederaufbauhilfe im Ahrtal: Ministerium richtet neuen Direktkontakt für Betroffene ein
- Die Flut im Ahrtal 2021 hat dramatische Schäden hinterlassen. (Archivbild)
- Foto: Thomas Frey/dpa
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Ahrtal. Private Antragsteller von Wiederaufbauhilfe können sich im Ahrtal ab sofort direkt an das zuständige Ministerium wenden. Das neue Angebot soll mehr Klarheit über den Stand noch offener Anträge schaffen.
Dafür hat das Ministerium für Kommunen, Bauen, Wohnen und Kultur nach Angaben von Minister Sven Teuber eine eigene E Mail Adresse eingerichtet: aufbauhilfe@mkbwk.rlp.de. Über diesen Kontakt sollen konkrete Nachfragen zum Bearbeitungsstand direkt beantwortet werden.
Rund 440 Anträge von Privatleuten noch offen
Nach Ministeriumsangaben sind derzeit noch etwa 440 Anträge von Privatleuten nicht entschieden. Viele Verfahren seien komplex. In einigen Fällen fehlten zudem noch erforderliche Unterlagen und Nachweise. Insgesamt wurden den Angaben zufolge mehr als 18.000 Anträge gestellt.
Bereits bestehende Unterstützungsangebote bleiben erhalten. Dazu gehören vor allem die Beratungstage der Investitions und Strukturbank Rheinland Pfalz. Diese werden mindestens bis Mittwoch, 30. Juni direkt im Ahrtal angeboten.
Ministerium reagiert auf Kritik an langen Verfahren
Teuber erklärte in Mainz, auch fast fünf Jahre nach der Flutkatastrophe fühlten sich noch immer Menschen über den Fortgang ihrer Anträge unzureichend informiert oder beklagten lange Bearbeitungszeiten. Das zusätzliche Angebot solle den direkten Kontakt erleichtern und den Stand der Verfahren transparenter machen. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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