Whatsapp schon für Kinder ab 10? Was das Elternkonto im Alltag ändert
- Whatsapp öffnet sich für jüngere Nutzer: Eltern können künftig verwaltete Konten für Kinder zwischen 10 und 12 Jahren einrichten. (zu dpa: «Whatsapp bald auch für Kinder ab 10 - unter Elternkontrolle»)
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Whatsapp für Kinder. Eltern erhalten künftig die Möglichkeit, Whatsapp bereits für Kinder ab 10 Jahren freizugeben, allerdings nur über speziell verwaltete Konten. Für Familien bedeutet das mehr Kontrolle über Kontakte und Gruppen, während die Nutzung auf Nachrichten und Anrufe begrenzt bleibt.
Bisher ist der Messenger offiziell erst ab 13 Jahren vorgesehen. Meta hat nun angekündigt, dass Erziehungsberechtigte Konten für 10- bis 12-Jährige einrichten können. Die Eltern entscheiden dabei, mit wem das Kind schreiben oder telefonieren darf und welchen Gruppen ein Beitritt möglich ist.
Welche Funktionen freigeschaltet sind und was außen vor bleibt
Die Kinderkonten sind technisch eingeschränkt. Aktiv sind ausschließlich Textnachrichten und Anrufe. Weitere typische Funktionen des Messengers bleiben außen vor. Damit reduziert sich der Funktionsumfang deutlich im Vergleich zu regulären Konten.
Eltern können zudem festlegen, ob Nachrichten von unbekannten Kontakten überhaupt zugelassen werden. Anfragen lassen sich prüfen, bevor ein Kontakt entsteht. Auch Gruppenbeitritte können gezielt freigegeben oder blockiert werden.
Eltern behalten Zugriff auf Datenschutz und Kontakte
Zusätzlich erhalten Erziehungsberechtigte Zugriff auf die Datenschutz-Einstellungen des Kinderkontos. Dazu gehört die Verwaltung von Sichtbarkeiten und Kontaktoptionen. Der Zugang zu diesen Kontrollfunktionen ist durch eine PIN abgesichert, die bei der Einrichtung des Kontos vergeben wird.
Die Einführung der Elternkonten soll in den kommenden Monaten schrittweise per App-Update erfolgen. Das gilt für Android- und iOS-Geräte. Eine Anleitung zur Einrichtung ist bereits auf den Hilfeseiten von Whatsapp verfügbar.
Für den Familienalltag bedeutet die Neuerung vor allem eine formalisierte Möglichkeit, erste Messenger-Erfahrungen unter klaren Rahmenbedingungen zu erlauben. dpa
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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