Weniger Abwasch beim Camping: One-Pot-Gerichte clever kochen
- Hier muss nur noch Flüssigkeit drüber und dann geht es ab auf den Herd: One-Pot-Gerichte kombinieren alle Zutaten in einem Topf.
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One-Pot-Gerichte beim Camping. Wer auf Camping-Tour mit wenig Platz und nur ein oder zwei Flammen kocht, spart mit One-Pot-Gerichten Zeit, Geschirr und Aufwand.
Statt Gemüse, Sauce und Beilage in mehreren Töpfen zuzubereiten, gart bei dieser Methode alles in nur einem Kochgeschirr gleichzeitig. Das ist auf dem Campingkocher besonders praktisch und kann auch bei Resten helfen, weil sich Zutaten einfach kombinieren lassen.
Nach Angaben des Bundeszentrums für Ernährung verbinden sich beim gemeinsamen Köcheln die Aromen oft besonders intensiv. Die Grundidee ist schlicht. Eine sättigende Zutat wird mit Flüssigkeit, Gemüse sowie Gewürzen oder frischen Kräutern zusammen gegart.
Die Reihenfolge im Topf entscheidet über das Ergebnis
Wichtig ist vor allem das Timing. Zutaten mit längerer Garzeit wie Pasta, Reis oder Kartoffeln kommen zuerst in den Topf und werden mit Wasser, Brühe, Kokosmilch, Kochsahne oder passierten Tomaten knapp bedeckt.
Nach und nach folgen Zutaten, die schneller garen. So zerfällt empfindliches Gemüse wie Spinat nicht, während Nudeln oder Kartoffeln noch bissfest sind. Am Ende sollte die Flüssigkeit weitgehend verkocht sein und alle Zutaten gleichzeitig gar sein.
- Geeignete Sattmacher sind Pasta, Reis, Kartoffeln, Bulgur oder Couscous.
- Als Gemüse eignen sich zum Beispiel Spinat, Pilze, Tomaten, Fenchel oder Paprika.
- Für mehr Eiweiß lassen sich Linsen, Bohnen, Fisch oder Garnelen ergänzen.
Ein Kichererbsencurry zeigt das Prinzip besonders einfach
Wie unkompliziert das funktioniert, zeigt ein One-Pot-Kichererbsencurry des Bundeszentrums für Ernährung. Dafür werden zunächst gewürfelte Zwiebeln und Möhren angedünstet.
Danach kommen vorgekochte Kichererbsen, Tomatenmark sowie Gewürze wie Currypulver und Kreuzkümmel in den Topf. Aufgefüllt wird mit passierten Tomaten, anschließend köchelt das Curry etwa 15 Minuten. Zum Schluss wird mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt und mit gehackten Frühlingszwiebeln bestreut.
Für Camper bedeutet das vor allem weniger Kochstress und deutlich weniger Abwasch auf Reisen. dpa/red
Autor:Sarah Isele aus Mannheim-Nord |