Weihnachtsgeschenke: Ende November sind viele Produkte am günstigsten
- Sparkompass von guenstiger.de: Saisonale Tiefstpreise für Geschenke am häufigsten Ende November, teils auch im Dezember (u. a. Gamingartikel, Haushaltsgeräte, Smartphones).
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Verbraucher: Wer Weihnachtsgeschenke online kaufen will, hatte im Vorjahr die besten Chancen auf niedrige Preise Ende November: 47 Prozent der ausgewerteten Produkte erreichten dann ihren saisonalen Tiefstpreis – vor allem rund um Black Friday.
Das geht aus dem „Sparkompass“ des Vergleichsportals guenstiger.de hervor. Ausgewertet wurden dafür tägliche Bestpreise bei über 2.000 Onlinehändlern für mehr als 300 stark gesuchte Produkte aus zehn Kategorien – von Mitte Oktober bis Ende Dezember.
Im Oktober lohnte frühes Zuschlagen laut Analyse seltener: Nur 17 Prozent der saisonalen Tiefstpreise entfielen auf diesen Monat. In vielen Fällen fielen die Preise erst später.
Welche Kategorien wann am häufigsten ihren Tiefstpreis hatten
Ende November war die Tiefstpreis-Chance in mehreren Technik- und Alltagskategorien besonders hoch. Bei Fernsehern lagen 35 Prozent der untersuchten Modelle Ende November auf dem saisonalen Bestwert; gegenüber dem durchschnittlichen Tagesbestpreis im gesamten Zeitraum entsprach das im Schnitt 7 Prozent Ersparnis.
Auch Smartwatches und Beauty-Produkte lagen laut guenstiger.de Ende November häufig am Tiefpunkt (jeweils 33 Prozent der Produkte). Die durchschnittliche Ersparnis betrug hier 6 Prozent (Smartwatches) und 7 Prozent (Beauty). Bei Computern (27 Prozent), Audio-Geräten (26 Prozent) und Werkzeug (21 Prozent) traten Bestpreise ebenfalls besonders oft Ende November auf; die durchschnittliche Ersparnis lag je nach Kategorie bei 5 bis 6 Prozent.
Bei Spielwaren verschob sich der günstigste Zeitpunkt in der Analyse auf Mitte November: 21 Prozent der untersuchten Produkte erreichten dann ihren saisonalen Bestpreis. Gleichzeitig war der durchschnittliche Preisvorteil in dieser Kategorie am größten – im Schnitt 10 Prozent gegenüber dem saisonalen Durchschnitt.
Im Dezember nahm die Schnäppchendichte zwar insgesamt ab, trotzdem entfielen laut Auswertung 36 Prozent aller saisonalen Tiefstpreise auf diesen Monat. Besonders auffällig waren Gamingartikel wie Konsolen und Videospiele: 25 Prozent der Bestpreise wurden Mitte Dezember erreicht; die durchschnittliche Ersparnis lag bei 9 Prozent. Bei Haushaltsgeräten wurden 19 Prozent der Bestpreise im Dezember erreicht, im Schnitt 3 Prozent unter dem saisonalen Preisniveau. Smartphones erreichten bei 23 Prozent der untersuchten Geräte Ende Dezember ihren Tiefstpreis, ebenfalls mit durchschnittlich 3 Prozent Ersparnis.
Wer hochpreisige Geschenke plant, kann aus kleinen Prozentwerten dennoch spürbare Euro-Beträge machen: Laut guenstiger.de können sich einstellige Rabatte bei Fernsehern oder Laptops schnell auf 50 bis über 200 Euro summieren – entscheidend ist dann vor allem der richtige Zeitpunkt zwischen der zweiten Novemberhälfte und kurz vor Weihnachten. [red]
Autor:Sarah Isele aus Mannheim-Nord |