Vorsicht beim Baden: In diesen Seen wurden erhöhte Blaualgenwerte gemessen
- Grün-blaue Schlieren an der Wasseroberfläche sind ein Indiz für Blaualgen. (Symbolbild)
- Foto: Uwe Zucchi/dpa
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Rheinland-Pfalz. Kurz vor Beginn der Badesaison sind an mehreren Badeseen erhöhte Blaualgenwerte gemessen worden. In drei Gewässern liegen die Konzentrationen bereits über den Grenzwerten der ersten Warnstufe.
Nach Angaben des Landesamts für Umwelt wurden entsprechende Werte im Bärenlochweiher im Landkreis Kaiserslautern sowie im Stadtweiher Baumholder festgestellt. Am Badeweiher „An der Steinernen Brücke“ im Rhein-Pfalz-Kreis wurde sogar der Grenzwert der zweiten Warnstufe leicht überschritten.
Die Betreiber der Seen wurden von der Behörde aufgefordert, Warnhinweise und Verhaltensempfehlungen für Badegäste anzubringen.
Gesundheitsgefahren durch Blaualgen
Blaualgen können gesundheitliche Beschwerden verursachen. Besonders riskant ist es, wenn Wasser verschluckt wird oder mit Schleimhäuten in Kontakt kommt.
Mögliche Folgen sind unter anderem:
- Übelkeit
- Durchfall
- Hautausschläge
Auch für Rettungskräfte kann das Wasser problematisch sein. Durch die Algen wird die Sichttiefe im See deutlich geringer. Das kann die Suche nach Ertrinkenden erschweren.
Ein typisches Warnzeichen sind grün bis blau schimmernde Schlieren auf der Wasseroberfläche. In solchen Fällen rät das Landesamt dazu, eine andere Stelle zum Baden zu wählen.
Untersuchungen laufen noch
Nach Angaben der Behörde sind bislang rund 75 Prozent der Badeseen in Rheinland-Pfalz untersucht worden. Bis zum offiziellen Start der Badesaison am Sonntag, 1. Juni sollen alle Gewässer überprüft sein. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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