Toyota RAV4 2026: Hybrid-SUV wird smarter, aber auch teurer
- Kantige Kerlchen: Der RAV-4 will seine SUV-Identität sicher nicht verstecken
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Toyota RAV4 Hybrid. Das beliebte SUV der Japaner bleibt technisch vertraut, bekommt aber mehr elektrische Reichweite, neue Software und zusätzliche Ausstattung. Für Käufer bedeutet das vor allem mehr Komfort und mehr Möglichkeiten im Alltag. Gleichzeitig steigt der Einstiegspreis deutlich.
Mit der nächsten Generation des RAV4 bringt Toyota im Juni ein überarbeitetes Modell in den Handel. Das SUV gehört weltweit zu den meistverkauften Fahrzeugen und tritt weiterhin gegen Modelle wie VW Tiguan, Hyundai Tucson oder Ford Kuga an.
Der Basispreis liegt nun bei 43.990 Euro. Damit kostet der RAV4 laut Hersteller rund 3.000 Euro mehr als zuvor. Toyota hat allerdings die frühere Einstiegsvariante gestrichen und die Serienausstattung erweitert. Unter dem Strich soll der Gegenwert für Käufer dadurch höher sein.
Kantigeres Design bei gleichen Abmessungen
Die Plattform bleibt unverändert. Der RAV4 misst weiterhin 4,60 Meter in der Länge und hat einen Radstand von 2,69 Metern. Optisch fällt das Modell jedoch kantiger aus und wirkt markanter als zuvor.
Im Innenraum bleibt das Layout weitgehend klassisch. Schalter und Bedienelemente sind neu gestaltet und wirken robuster. Der zentrale Bildschirm über der Mittelkonsole ist schlanker geworden. Das Interieur bleibt insgesamt funktional und eher schlicht.
Neue Software macht das Infotainment deutlich schneller
Deutlich sichtbarer fällt der Generationswechsel bei der Technik aus. Toyota hat die Softwarearchitektur des Infotainments komplett überarbeitet.
Das System bietet laut Hersteller viermal mehr Rechenleistung und achtmal mehr Speicherplatz. Dadurch lassen sich mehr Apps integrieren und Funktionen leichter aktualisieren. Karten von Google oder Waze können etwa direkt im digitalen Kombiinstrument angezeigt werden.
Auch Streamingdienste wie Spotify lassen sich nachträglich integrieren, weil das System künftig per Update erweitert werden kann.
Praktische Details für den Alltag im Innenraum
Neben der digitalen Technik setzt Toyota auf praktische Lösungen im Cockpit. Dazu gehören mehrere Ablagefächer und versteckte Stauräume hinter den Türgriffen.
Weitere Beispiele für Alltagsfunktionen:
- Zwei kabellose Ladeschalen für Smartphones
- Eine flexible Mittelkonsole mit beidseitig öffnendem Deckel
- Ein abnehmbarer Deckel, der sich auch als kleine Ablagefläche nutzen lässt
Solche Details sollen vor allem im Familienalltag oder auf längeren Fahrten zusätzlichen Nutzen bringen.
Hybrid bleibt Standard beim Antrieb
Beim Antrieb setzt Toyota weiterhin ausschließlich auf Hybridtechnik. Der bekannte 2,5‑Liter‑Vierzylinder arbeitet mit einem Elektromotor zusammen.
Der klassische Hybrid wird mit Frontantrieb und 185 PS oder mit Allrad und 194 PS angeboten. Der Verbrauch liegt laut Hersteller im besten Fall bei 4,9 Litern pro 100 Kilometer.
Deutlich leistungsstärker ist der Plug‑in‑Hybrid. Hier steigt die Systemleistung je nach Variante auf 272 oder 309 PS.
Besonders relevant für den Alltag ist der größere Akku. Die Batterie wächst um rund 30 Prozent auf 22,7 Kilowattstunden. Damit sind laut Norm bis zu 137 Kilometer elektrische Fahrt möglich.
Geladen wird mit bis zu 11 Kilowatt an Wechselstrom. In einigen Varianten ist zusätzlich ein Gleichstrom‑Schnelllader mit bis zu 50 Kilowatt verfügbar.
Komfortables Fahrverhalten bleibt typisch für den RAV4
Beim Fahrgefühl setzt Toyota weiterhin auf Komfort statt Sportlichkeit. Das SUV beschleunigt in der stärksten Version in 5,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 180 km/h.
Lenkung, Federung und Bremsen sind auf entspanntes Fahren ausgelegt. Auch die stufenlose Automatik arbeitet inzwischen deutlich unauffälliger als in früheren Generationen.
Der Modellwechsel bringt damit vor allem technische Verbesserungen und mehr elektrische Reichweite. Das Grundkonzept bleibt bewusst vertraut, was für viele Käufer ein kalkulierbares und bewährtes Gesamtpaket bedeutet. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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