Toyota C-HR+: Was das neue Elektro-SUV im Alltag bietet
- Der Toyota C-HR+ ist ein reines Akku-Auto und soll im April zu Preisen ab 38.990 Euro auf den Markt kommen
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Toyota C-HR+. Mit dem neuen C-HR+ erweitert Toyota sein Angebot um ein vollelektrisches SUV, das ab April verkauft wird und vor allem für Autofahrer interessant ist, die mehr Platz als im bisherigen C-HR suchen, aber unterhalb des größeren bZ4X bleiben wollen.
Der C-HR+ basiert auf einer neuen Plattform und ist mit 4,52 Metern spürbar länger als das bekannte Hybridmodell. Der Radstand von 2,75 Metern sorgt dafür, dass auch im Fond zwei Erwachsene bequem sitzen können. Der Kofferraum fasst 416 Liter, was für Einkäufe oder Urlaubsgepäck ausreicht. Auf einen zusätzlichen Stauraum unter der Fronthaube verzichtet Toyota ebenso wie auf ein klassisches Handschuhfach.
Reichweite und Laden im realistischen Rahmen
Toyota bietet den C-HR+ mit zwei Batteriegrößen an. Der kleinere Akku mit 57,7 Kilowattstunden ist für bis zu 458 Kilometer nach Norm ausgelegt. Mit der größeren Batterie von 77 Kilowattstunden sollen laut Hersteller bis zu 607 Kilometer möglich sein. In der Praxis hängt die Reichweite wie bei allen Elektroautos stark von Fahrstil, Temperatur und Streckenprofil ab.
Geladen wird an der heimischen Wallbox oder öffentlichen Ladesäulen mit 11 oder 22 Kilowatt Wechselstrom. An Schnellladesäulen sind bis zu 150 Kilowatt Gleichstrom möglich. Beim großen Akku nennt Toyota eine Ladezeit von 28 Minuten für den Bereich von 10 auf 80 Prozent.
Drei Leistungsstufen und klarer Preisrahmen
Beim Antrieb gibt es drei Varianten. Das Einstiegsmodell kombiniert den kleinen Akku mit Frontantrieb und 123 Kilowatt Leistung. Der große Akku ist wahlweise mit 165 Kilowatt Frontantrieb oder als Allradversion mit 252 Kilowatt erhältlich. Mit steigender Leistung erhöht sich auch die Höchstgeschwindigkeit von 140 auf bis zu 180 km/h.
Der Einstiegspreis liegt zur Markteinführung bei 38.990 Euro. Damit positioniert Toyota den C-HR+ in direkter Konkurrenz zu Modellen wie dem VW ID.4 oder dem Kia EV4 und richtet sich an Käufer, die ein alltagstaugliches Elektro-SUV ohne Premiumpreis suchen. dpa/red.
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Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |