Tomaten haltbar machen: Die besten Methoden für Vorrat, Geschmack und große Ernte
- Tomaten verderben sehr schnell. Daher ist es wichtig, sie mit den richtigen Methoden haltbar zu machen.
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Tomaten haltbar machen. Wenn Tomaten gleichzeitig reif werden, ist die Küche plötzlich voll und die Zeit knapp. Zum Glück lassen sich frische Tomaten mit ein paar einfachen Methoden für Wochen oder sogar Monate retten, ohne dass Aroma und Erntefreude verloren gehen.
Tomaten gehören im Sommer zu den größten Überfliegern im Garten und auf dem Wochenmarkt und gleichzeitig zu den empfindlichsten Vorräten. Frisch halten sie nur begrenzt, doch durch Trocknen, Einkochen, Einlegen oder Einfrieren lassen sie sich erstaunlich vielseitig konservieren.
Wie lange kann man Tomaten aufbewahren?
Frische Tomaten kann man bekanntlich nicht für immer aufbewahren. Laut mein schöner Garten verderben sie im Schnitt nach spätestens vier Tagen, wenn sie nicht verarbeitet werden. Unter idealen Bedingungen können sie sich zwar bis zu zwei Wochen halten, allerdings gelten Tomaten als recht sensibel bei der Lagerung.
Bei der Lagerung ist der richtige Ort besonders wichtig. Tomaten sollten nicht im Kühlschrank lagern, sondern dunkel, luftig und bei Zimmertemperatur aufbewahrt werden. Sobald die Früchte sehr weich werden, Druckstellen bekommen oder in großer Menge gleichzeitig nachreifen, lohnt sich schnelles Verarbeiten, denn haltbar gemachte Tomaten schaffen je nach Methode mehrere Wochen, Monate oder sogar rund ein Jahr.
Wie kann man frische Tomaten am einfachsten haltbar machen?
Am einfachsten lassen sich frische Tomaten durch Einkochen haltbar machen. Diese Methode ist besonders praktisch, wenn viele reife Früchte auf einmal verarbeitet werden sollen. Passierte oder eingekochte Tomaten halten, laut Utopia, kühl und dunkel gelagert etwa ein Jahr und sind später eine perfekte Basis für Soßen, Suppen oder Sugo.
Auch Trocknen gehört zu den unkomplizierten Klassikern. Im Backofen, Dörrgerät oder in der Sonne verlieren Tomaten Wasser, werden intensiver im Geschmack und halten luftdicht verpackt mindestens ein halbes Jahr. Wer es besonders schnell mag, kann Tomaten außerdem einlegen oder zu Ketchup und Tomatenmark weiterverarbeiten. Beides verlängert die Haltbarkeit deutlich und nutzt auch reifere Früchte sinnvoll aus.
Anleitung: Tomaten einfach einkochen
Einkochen ist eine der zuverlässigsten Methoden, um Tomaten lange haltbar zu machen. Dafür werden die Tomaten gewaschen, geviertelt und bei niedriger Temperatur eingekocht, anschließend püriert oder passiert und in sterilisierte Gläser oder Flaschen abgefüllt.
Entscheidend ist sauberes Arbeiten: Gläser, Flaschen und Deckel sollten gründlich gereinigt und möglichst steril sein, damit der Inhalt nicht nach kurzer Zeit schimmelt.
So funktioniert es Schritt für Schritt:
- Tomaten waschen und vierteln.
- Die Stücke etwa zwei Stunden bei niedriger Temperatur einkochen lassen.
- Anschließend pürieren oder durch eine Flotte Lotte passieren.
- Die Masse mit einem Trichter in sterilisierte Schraubgläser oder Flaschen füllen.
- Sofort fest verschließen und die Behälter kurz auf den Kopf stellen, damit ein Vakuum entsteht.
- Kühl und dunkel lagern – so bleiben die eingekochten Tomaten ungefähr ein Jahr haltbar
Kann man Tomaten roh einfrieren?
Tomaten lassen sich auch roh einfrieren, sowohl ganz als auch geschnitten oder püriert, wie Plantura weiß. Auch das direkte Einfrieren in Gefrierbeuteln ist möglich. Besonders praktisch ist das bei Ernteüberschüssen, wenn es schnell gehen muss und keine Zeit für aufwendigeres Konservieren bleibt.
Durch das Einfrieren verändert sich jedoch die Konsistenz deutlich, und auch Aroma geht verloren. Deshalb eignen sich aufgetaute Tomaten später vor allem für gekochte Gerichte wie Soßen, Suppen oder Säfte. Bei minus 18 Grad sind gefrorene Tomaten etwa zehn bis zwölf Monate haltbar.
Wie kann man große Mengen Tomaten verarbeiten?
Wenn richtig viele Tomaten anfallen, ist Verarbeiten statt Lagern die beste Strategie. Besonders gut eignen sich große Mengen für Tomatensoße, passierte Tomaten, Sugo, Tomatenmark oder Ketchup. Diese Varianten retten auch sehr reife Früchte und schaffen gleichzeitig Vorräte, die in der Küche später schnell einsatzbereit sind.
Daneben sind auch Trocknen und Einlegen starke Methoden für Überschüsse. Getrocknete Tomaten können pur gelagert oder in Öl eingelegt werden, während Tomaten-Consommé, Tomatensaft oder gewürzte Soßen weitere clevere Möglichkeiten bieten, große Erntemengen zu verarbeiten. Gerade bei vielen Kilo Tomaten lohnt sich das Aufteilen: ein Teil wird eingekocht, ein Teil getrocknet, ein Teil eingefroren. So bleibt die Ernte nicht nur länger erhalten, sondern auch kulinarisch abwechslungsreich.
Autor:Sarah Isele aus Mannheim-Nord |
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