Tigermücke breitet sich aus: Diese Brutstätten im Garten sollten Sie jetzt vermeiden
- Die Asiatische Tigermücke breitet sich weiter in Baden-Württemberg aus - Gefäße mit Wasser sind ihre Brutstätten. (Archivbild)
- Foto: Uwe Anspach/dpa
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Baden-Württemberg. Mit den ersten warmen Wochen im Frühjahr beginnt auch wieder die Saison der Asiatischen Tigermücke. In Baden-Württemberg ist die invasive Art inzwischen in 163 Kommunen nachgewiesen. Darauf weist die Kommunale Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage hin.
Die schwarz weiß gemusterte Stechmücke gilt als besonders aggressiv. Sie kann zudem Viren tropischer Krankheiten wie Dengue oder Chikungunya übertragen. Nach Angaben der Fachleute spielt deshalb die Vermeidung von Brutstätten rund um Häuser eine wichtige Rolle.
Diese Brutstätten werden häufig übersehen
Für ihre Entwicklung benötigt die Tigermücke nur wenige Zentimeter stehendes Wasser. Schon kleine Ansammlungen reichen aus, damit sich Larven entwickeln.
- Regentonnen
- Vogeltränken
- Blumentopfuntersetzer
- verstopfte Regenrinnen
- hohle Zaunpfähle
- Gießkannen
- Eimer
- Sandspielzeug im Garten
Besonders problematisch sind Gefäße rund um Häuser. Dort ist es wärmer und es entstehen viele kleine Wasserstellen.
So lassen sich Brutstätten vermeiden
Gefäße wie Eimer oder Gießkannen sollten möglichst umgedreht gelagert werden, damit sich kein Regenwasser sammelt. Spielzeug im Garten sollte nach dem Spielen weggeräumt werden.
Alternativ können Wasserbehälter regelmäßig geleert werden. Die Entwicklung von der Larve bis zur Mücke dauert laut Gesundheitsministerium nur fünf bis sieben Tage.
Regentonnen sollten mit sehr engmaschigen Netzen abgedeckt werden. Tigermücken sind nur zwei bis zehn Millimeter groß und gelangen selbst durch kleinste Öffnungen.
Tabletten gegen Larven im Wasser
In mehreren Städten wie Mannheim und Freiburg werden inzwischen sogenannte BTI Tabletten an Bürger ausgegeben. Die Tabletten werden in stehendes Wasser gegeben und bekämpfen gezielt Mückenlarven.
Die enthaltenen Proteinkristalle stammen aus dem natürlich vorkommenden Bakterium Bacillus thuringiensis israelensis. Sie wirken auf Larven von Stechmücken und Kriebelmücken, gelten aber laut Gesundheitsministerium als ungefährlich für Menschen, Haustiere und Vögel. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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