„Task Scam“ zielt auf Job-Suchende ab: Polizei warnt vor neuer Betrugsmasche im Internet
- Aus dem Internet droht mit dem "Task Scam" ein neuer Betrug, der teilweise mit mit hohen Verdiensten lockt
- Foto: Heike Schwitalla - erstellt mit KI
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Task Scam. Die Kriminalpolizei warnt aktuell vor einer neuen Betrugsmasche im Internet, die sich rasend schnell verbreitet: dem sogenannten „Task Scam“, auf Deutsch Aufgaben-Betrug. Die Täterinnen und Täter locken ihre Opfer mit vermeintlich einfachen Online-Jobs, bei denen sich schnell und unkompliziert Geld verdienen lassen soll. Doch am Ende verlieren Betroffene nicht nur Zeit – sondern oft auch viel Geld.
So läuft die Masche mit dem „Task Scam“ ab
Die Masche beginnt meist mit einer Nachricht über WhatsApp oder Telegram. Angebliche Personalvermittlerinnen oder -vermittler behaupten, auf den Lebenslauf des Opfers gestoßen zu sein, und bieten einen lukrativen Nebenjob an. Versprochen werden einfache Tätigkeiten wie das Bewerten von Hotels, das Testen von Produkten oder das „Liken“ von YouTube-Videos.
Oft werden Interessierte in Messenger-Gruppen eingeladen, wo angebliche „Mentorinnen“ oder „Ausbilder“ die Arbeit erklären und motivieren. Der Eindruck eines professionellen Umfelds entsteht – doch alles ist Teil des Betrugs.
- Achtung: die Polizei warnt vor neuem Jobscam aus dem Internet
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Krypto-Zahlungen statt Gehalt
Bevor es angeblich zur ersten Auszahlung kommt, müssen die Teilnehmenden über eine Krypto-App Geld einzahlen, um ihre „Aufträge freizuschalten“. Dieses Geld verschwindet jedoch spurlos. Eine Auszahlung erfolgt nie. Durch geschickte Gruppenkommunikation und psychologischen Druck wird der Glaube an ein echtes Jobangebot lange aufrechterhalten.
So schützt man sich vor „Task Scam“-Betrug
Die Polizei rät dringend, folgende Hinweise zu beachten:
Keine Jobangebote annehmen, die über Messenger- oder SMS-Dienste kommen.
Misstrauisch bleiben bei vermeintlich einfachen Aufgaben mit hoher Bezahlung.
Niemals Geld vorab überweisen, um angeblich Gehalt zu erhalten.
Krypto-Apps im Zusammenhang mit Jobangeboten vermeiden.
Gruppen in WhatsApp oder Telegram sofort verlassen, wenn dort dubiose Jobangebote auftauchen.
Keine persönlichen oder sensiblen Daten an Unbekannte weitergeben – es droht Identitätsdiebstahl.
Weitere Informationen der Polizei
Der „Task Scam“ ist ein modernes Beispiel dafür, wie Cyberkriminelle mit psychologischem Druck und vermeintlich seriösen Angeboten Vertrauen gewinnen, um an Geld und Daten zu kommen. Wer Jobangebote über Messenger erhält, sollte daher immer skeptisch bleiben und im Zweifel eine offizielle Quelle, das Job Center oder die Polizei kontaktieren, bevor persönliche Informationen preisgegeben werden.
Detaillierte Präventionshinweise und Tipps gegen Online-Betrug gibt es auf der offiziellen Seite der Polizeilichen Kriminalprävention auf der Seite: 👉www.polizei-beratung.de
Autor:Heike Schwitalla aus Germersheim |
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