Spritpreise bleiben hoch: Warum Tanken trotz teurerem Öl kaum teurer wird

Das Niedrigwasser am Rhein macht sich auch an den Tankstellen bemerkbar. | Foto: Thomas Frey/dpa
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  • Das Niedrigwasser am Rhein macht sich auch an den Tankstellen bemerkbar.
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Kraftstoffpreise. Trotz deutlich gestiegener Rohölpreise haben sich die Spritpreise im Wochenvergleich kaum verändert. Nach Angaben des ADAC kostet ein Liter Super E10 im bundesweiten Durchschnitt derzeit 2,125 Euro. In der Vorwoche waren es 2,128 Euro. Diesel verbilligte sich leicht von 2,204 auf 2,200 Euro je Liter.

Deutlich stärker bewegt sich dagegen der Ölpreis. Rohöl der Sorte Brent verteuerte sich innerhalb einer Woche von rund 79 auf etwa 89 US-Dollar je Barrel. An den Tankstellen ist dieser Anstieg bislang kaum angekommen.

ADAC sieht Spritpreise weiterhin als zu hoch

Nach Einschätzung des ADAC bleibt das Preisniveau an den Tankstellen dennoch deutlich zu hoch. Zudem haben die Kraftstoffpreise seit dem vergangenen Wochenende wieder merklich angezogen.

Für die Entwicklung an den Tankstellen spielen neben dem Rohölpreis weitere Faktoren eine Rolle. Dazu gehören unter anderem Wechselkurse, Raffineriekosten und die regionale Versorgungslage.

Niedrigwasser am Rhein verteuert Kraftstofftransporte

In westlichen Regionen Deutschlands kommt derzeit das Niedrigwasser am Rhein hinzu. Wegen der anhaltenden Trockenheit wird der Transport von Kraftstoffen mit Binnenschiffen schwieriger und teurer.

Kraftstoffpreise im Wochenvergleich bleiben nahezu stabil. Niedrigwasser am Rhein sorgt regional fuer Unterschiede beim Tanken. | Foto: ADAC
  • Kraftstoffpreise im Wochenvergleich bleiben nahezu stabil. Niedrigwasser am Rhein sorgt regional fuer Unterschiede beim Tanken.
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Der Rhein ist für die Versorgung mit Mineralölprodukten eine wichtige Transportstrecke. Allerdings kommen Kraftstoffe in Deutschland auch über andere Wege ins Land und zu den Verbrauchern – etwa über Seehäfen, Pipelines, die Schiene und die Straße.

Der ADAC sieht das Niedrigwasser deshalb nur als einen von mehreren Faktoren, die derzeit auf die Kraftstoffpreise wirken.

Wann ist Tanken am günstigsten?

Wer beim Tanken sparen möchte, sollte nach Empfehlung des ADAC möglichst kurz vor 12 Uhr an die Tankstelle fahren. Zu diesem Zeitpunkt seien die Preise im Tagesverlauf meist am niedrigsten.

Direkt nach Mittag ziehen die Preise demnach deutlich an. Im weiteren Tagesverlauf sinken sie anschließend wieder langsam.

Das Niedrigwasser am Rhein macht sich auch an den Tankstellen bemerkbar. | Foto: Thomas Frey/dpa
Kraftstoffpreise im Wochenvergleich bleiben nahezu stabil. Niedrigwasser am Rhein sorgt regional fuer Unterschiede beim Tanken. | Foto: ADAC
Autor:

Cornelia Bauer aus Speyer

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