Schneller laden für Vielfahrer: Was der Zeekr 7GT kann
- Lifestyle-Laster auf großer Fahrt? Nun, immerhin soll der Zeekr 7GT bis zu 655 Kilometer mit einer Ladung schaffen. (zu dpa: «Schöner ein- und schneller aufladen mit dem Zeekr 7GT»)
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Zeekr 7GT. Wer einen elektrischen Kombi mit viel Leistung und sehr kurzen Ladepausen sucht, bekommt mit dem Zeekr 7GT ein neues Angebot für Alltag und Langstrecke. Das Modell punktet vor allem beim Schnellladen, bietet viel Platz in der zweiten Reihe und startet bei 47.990 Euro.
Der 4,82 Meter lange Kombi kommt im Juli in den Handel und richtet sich zunächst vor allem an Gewerbekunden. Im Vergleich zu bekannten elektrischen Kombis wie dem Audi A6 e-tron oder dem VW ID.7 Tourer setzt der Zeekr weniger auf maximales Ladevolumen und stärker auf Design, Fahrleistung und Ladegeschwindigkeit.
Mehr Shooting Brake als Raumwunder
Mit 456 Litern Kofferraum hinter der elektrischen Heckklappe und bis zu 65 Litern Frunk im Bug ist der Zeekr 7GT ordentlich nutzbar, aber kein klassischer Lastenträger. Das flache Dach und das stark geneigte Heck verbessern die Aerodynamik und geben dem Modell den Charakter eines Shooting Brake. Im Fond bietet der 2,90 Meter lange Radstand spürbar gute Platzverhältnisse. Dazu kommen ein großes Panoramadach, elektrisch unterstützte Türen und ein per Knopfdruck verstellbarer Beifahrersitz, den auch Mitfahrer hinten bedienen können.
Viel Leistung und spürbar fahraktiver als viele Rivalen
Angeboten wird der 7GT als Hecktriebler mit 310 Kilowatt und 421 PS sowie als Allradmodell mit 475 Kilowatt und 646 PS. In der stärkeren Version beschleunigt der Kombi in 3,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht bis zu 210 km/h. Im Fahralltag fällt vor allem die präzise Lenkung auf. Dazu kommt im Topmodell ein Luftfeder-Fahrwerk mit adaptiver Dämpfung. Das sorgt auf langen Strecken für hohen Komfort und lässt den Kombi im Sport-Modus zugleich deutlich engagierter wirken.
Beim Laden liegt der größte Vorteil
Besonders stark ist der Zeekr 7GT an der Ladesäule. Zur Wahl stehen Akkus mit 75 oder 100 Kilowattstunden. Die Reichweite liegt je nach Version bei 519 bis 655 Kilometern, beim hier genannten Privilege AWD bei 558 Kilometern. Entscheidend für Vielfahrer ist die Ladeleistung. Laut den technischen Daten sind bis zu 22 Kilowatt beim Wechselstromladen und bis zu 420 Kilowatt beim Gleichstromladen möglich. Im Text wird sogar eine Spitzenleistung von 450 Kilowatt genannt. Damit liegt das Modell beim Schnellladen über vielen aktuellen Wettbewerbern.
Bedienung modern, Assistenz teils anstrengend
Im Innenraum setzt Zeekr fast vollständig auf Bildschirmbedienung. Viele Einstellungen laufen über den zentralen Touchscreen, darunter auch Funktionen für Spiegel oder Lenkrad. Das wirkt aufgeräumt, verlangt im Alltag aber etwas Gewöhnung. Sehr umfangreich ist die Assistenztechnik. Kameras zeigen das Fahrzeug aus vielen Perspektiven, auf der Autobahn übernehmen Systeme weite Teile der Fahraufgaben und selbst das Einparken kann per App unterstützt werden. Gleichzeitig gelten die Assistenten als sehr aufmerksam und dadurch mitunter störend.
Preis und Zielgruppe machen den Einstieg interessant
Der Basispreis liegt bei 47.990 Euro. Für den 7GT Privilege AWD werden 59.490 Euro fällig. Zur Serienausstattung zählen unter anderem sieben Airbags, Spurhalte- und Abstandsregelung, Klimaautomatik, Touchscreen-Navigation, Lenkradheizung, elektrische Heckklappe und Sitzklimatisierung. Unterm Strich ist der Zeekr 7GT vor allem für Pendler, Dienstwagenfahrer und Familien mit hoher Fahrleistung interessant, wenn schnelles Nachladen wichtiger ist als ein maximal großer Kofferraum. dpa/red
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |