Rosenkohl aus dem Ofen – Spicy asiatische Winterküche

Rosenkohl aus dem Ofen: Spicy und gesund | Foto: Ariane Bille/BVEO/dpa-mag
  • Rosenkohl aus dem Ofen: Spicy und gesund
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  • hochgeladen von Stephanie Walter

Rosenkohl aus dem Ofen. Manche lieben den intensiven Geschmack, andere meiden ihn wegen seiner Bitternote. Die klassische Zubereitung – Strunk entfernen, äußere Blätter abnehmen, kreuzweise einschneiden und 8–10 Minuten in Salzwasser garen – lässt den herben Charakter unverändert.

Das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) empfiehlt, Rosenkohl moderner zuzubereiten, um neue Aromen zu entdecken:

Moderne Varianten für Rosenkohl

  • Sanft braten mit Speck, Zwiebeln und Muskat – perfekt zu Pasta oder Reis
  • In Quiches, Omelettes, Aufläufen, Suppen, Bowls oder Currys einarbeiten
  • Im Salat als gezupfte und leicht gedünstete Blättchen servieren
  • Ofengeröstet mit Olivenöl, Honig, Salz, Pfeffer, Chili oder Curry – als Topping geröstete Hasel- oder Walnüsse

Eine besondere asiatisch angehauchte, vegane Version kommt von der Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse (BVEO): der spicy geröstete Rosenkohl.

Rezept: Spicy Rosenkohl aus dem Ofen (für 2 Portionen)

Zutaten

  • 500 g Rosenkohl
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 cm Ingwer
  • 1 EL Chili-Bohnenpaste (Doubanjiang)
  • 3 TL Sojasauce
  • 1 EL Zucker
  • 30 ml Wasser
  • 1 Handvoll Erdnüsse
  • 180 g Weizennudeln

Zubereitungsschritte

  • Backofen auf 180 °C vorheizen.
  • Rosenkohl waschen, Strunk entfernen. Knoblauch pressen, Ingwer reiben, mit Chili-Paste, Sojasauce, Zucker und Wasser in einer Schüssel vermengen. Rosenkohl hinzufügen und gut mischen.
  • Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und ca. 20 Min. im Ofen goldbraun garen.
  • Kurz auskühlen lassen, mit Erdnüssen toppen und zusammen mit Weizennudeln servieren.

Tipps für Einkauf & Lagerung

Frischer Rosenkohl hat fest geschlossene, pralle, kräftig grüne Röschen. Gelbe oder welke Blätter deuten auf ältere Ware hin.

Lagerungsempfehlungen:

  • Im Gemüsefach des Kühlschranks, am besten in gelochtem Kunststoffbeutel oder feuchtem Tuch, hält er sich einige Tage.
  • Für längere Haltbarkeit blanchieren (2–3 Min. in Salzwasser), abschrecken, gut abtropfen lassen und luftdicht einfrieren – so bleibt Rosenkohl bis zu einem Jahr frisch.
  • Wichtig: Nicht zusammen mit Äpfeln lagern, da das Reifegas Äthylen den Rosenkohl schädigen kann (BVEO-Tipp).

Bekömmlichkeit verbessern

Rosenkohl ist nährstoffreich und unterstützt das Darmmikrobiom. Der Ballaststoff Stachyose kann jedoch Blähungen verursachen, "weil der Körper ihn nicht vollständig aufschließen kann", erklärt das BZfE. [dpa]

Das hilft dagegen:

  • Gewürze wie Kümmel oder Fenchel
  • Gründliches Kauen
  • Ausreichend Garen
Autor:

Stephanie Walter aus Wochenblatt Kaiserslautern

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