Probealarm in Rheinland-Pfalz: Das gilt am Donnerstag
- Was müssen die Rheinland-Pfälzer am bundesweiten Warntag beachten? (Symbolbild)
- Foto: Jens Kalaene/dpa
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Rheinland-Pfalz. Am Donnerstag, 10. September, schlagen in Rheinland-Pfalz Sirenen, Warn-Apps und viele Handys zur Probe Alarm. Der bundesweite Warntag beginnt um 11 Uhr, die Entwarnung ist für 11.45 Uhr vorgesehen. Das teilte das Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz in Koblenz mit.
Was am Warntag passiert
Die Warnung wird über mehrere Wege ausgespielt. Dazu gehören Fernsehen, Radio, Warn-Apps und Cell Broadcast. Bei Cell Broadcast erscheint die Meldung direkt auf geeigneten Mobiltelefonen und Smartphones. Eine App ist dafür nicht nötig. Wichtig ist ein aktuelles Betriebssystem.
In Rheinland-Pfalz beteiligen sich Kommunen freiwillig am Warntag. Je nach Wohnort können auch Sirenen oder Lautsprecherfahrzeuge getestet werden. Das Landesamt empfiehlt, sich vorab darüber zu informieren, welche Warnkanäle die eigene Kommune im Ernstfall nutzt.
Diese Punkte sollten geprüft werden
Wer Warn-Apps wie NINA oder KatWarn nutzt, sollte die Einstellungen kontrollieren. Entscheidend ist, dass Benachrichtigungen für Warnmeldungen aktiviert sind und die gewünschten Orte abonniert wurden. Zusätzlich kann der aktuelle Standort freigegeben werden. Dann kommen Warnmeldungen auch für den jeweiligen Aufenthaltsort an.
- Warn-Apps öffnen und Benachrichtigungen prüfen
- Abonnierte Orte kontrollieren
- Standortfreigabe für aktuelle Warnungen prüfen
- Smartphone-Betriebssystem aktualisieren
- Informationen der eigenen Kommune beachten
So klingen die Sirenen
Für die Warnung der Bevölkerung gibt es einen einminütigen auf- und abschwellenden Ton. Er weist auf eine örtliche Gefahr hin. Wer diesen Ton hört, soll sich über weitere Warnmeldungen informieren. Dafür eignen sich Radio, Warn-Apps oder Internetangebote der zuständigen Behörden.
Die Entwarnung besteht aus einem einminütigen durchgängigen Ton. Er hebt die Warnung auf und zeigt an, dass keine Gefahr mehr besteht. Die Sirenensignale können auf der Webseite der rheinland-pfälzischen #bleibbereit-Kampagne angehört werden.
Was bei der Probewarnung wichtig ist
Am Donnerstag, 10. September, sollte darauf geachtet werden, über welchen Warnkanal die Meldung ankommt. Wichtig ist auch, ob sie verständlich und rechtzeitig erscheint. Um 11.45 Uhr folgt die Entwarnung.
Falls keine Warnung ankommt oder keine Sirene zu hören ist, können Rückmeldungen an die Behörden helfen. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe startet am Donnerstag, 10. September, eine bundesweite Umfrage. Sie läuft bis Donnerstag, 17. September. Für Rheinland-Pfalz gibt es zusätzlich ein eigenes Formular des Landes.
Warum Rheinland-Pfalz zusätzlich testet
Der landesweite Warntag ergänzt den bundesweiten Warntag, der jedes Jahr im September stattfindet. Rheinland-Pfalz will damit technische Abläufe und Ergebnisse des Modularen Warnsystems genauer auswerten. Auch unterschiedliche Zuständigkeiten und Kommunikationswege können praktisch erprobt werden.
Dabei können Kommunen stärker eingebunden werden. Sie können etwa testen, Warnungen über die Integrierten Leitstellen auszulösen. Nach Angaben des Innenministeriums liefern Warntage wichtige Erkenntnisse. Besonders wertvoll seien Rückmeldungen aus der Bevölkerung, wenn Warnmittel nicht wie erwartet funktionieren oder Verbesserungen möglich sind. Das Wissen über Warnmöglichkeiten, Vorsorge und Selbstschutz wachse dadurch weiter. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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