Probealarm im Südwesten: Positive Bilanz zum Warntag
- Handys wurden laut, Sirenen heulten - bundesweit wurde am Donnerstag über viele Kanäle testweise gewarnt.
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Rheinland-Pfalz/Saarland. Handys, Sirenen und Anzeigetafeln haben am Donnerstagvormittag auch in Rheinland-Pfalz und im Saarland kurz Alarm ausgelöst. Beim sechsten bundesweiten Warntag wurden die Warnsysteme in Deutschland getestet.
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe zog eine positive erste Bilanz. Bürgerinnen und Bürger seien zuverlässig über verschiedene Kanäle erreicht worden. Dazu zählten Fernsehen, Radio, Smartphones, Cell Broadcast, Warn-Apps und weitere Wege.
Probealarm wurde um 11 Uhr ausgelöst
Nach Angaben des Unternehmens Mecom wurde die bundesweite Probewarnung um 11 Uhr planmäßig über das Modulare Warnsystem MoWaS ausgelöst. Die Meldung sei erfolgreich an die angeschlossenen Warnmultiplikatoren übermittelt worden. Mecom betreibt und entwickelt MoWaS für die Bundesrepublik Deutschland.
Dem rheinland-pfälzischen Innenministerium waren keine Probleme im Land bekannt. Das Ministerium war nach eigenen Angaben aber nicht an dem Warntag beteiligt.
Im Saarland funktionierten 96 Prozent der Sirenen vollständig
Nach Angaben des saarländischen Innenministeriums gaben 580 der 602 Sirenen sowohl die Warnung als auch die Entwarnung ordnungsgemäß aus. Damit funktionierten rund 96 Prozent der teilnehmenden Sirenen vollständig.
Bei einzelnen Anlagen gab es technische Auffälligkeiten, Nicht-Auslösungen oder Abweichungen bei der Signalisierung von Warnung und Entwarnung. Diese Fälle sollen nun ausgewertet werden.
Der bundesweite Warntag findet laut BBK jährlich am zweiten Donnerstag im September statt. Daneben gibt es regelmäßig auch landesweite Warntage. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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