Neuer AEA-Vizepräsident: Was das für Hörgeräte-Qualität bedeutet
Hörakustiker in Europa. Für den Alltag kann die Wahl eines neuen AEA-Vizepräsidenten wichtig sein, weil in Europa abgestimmte Standards und gemeinsame Positionen von Hörakustikern langfristig beeinflussen können, wie gut Beratung und Versorgung rund ums Thema „besser hören“ funktioniert.
Wie die Bundesinnung der Hörakustiker KdöR mitteilt, wurde der Hörakustiker-Meister Boris Ricking am Montag, 8. Juni, in Wien in einer ordentlichen Mitgliederversammlung einstimmig zum Vizepräsidenten der Europäischen Vereinigung der Hörakustiker gewählt. Die Organisation heißt AEA, European Association of Hearing Aid Professionals.
Ricking ist zugleich Vizepräsident der Bundesinnung der Hörakustiker. Laut Mitteilung übernimmt er das Amt von Marianne Frickel. Eberhard Schmidt, Präsident der Bundesinnung der Hörakustiker, gratulierte und verwies auf Rickings langjährige Zusammenarbeit im Präsidium.
Einordnung: Was diese Personalie im Alltag berühren kann
Die AEA ist eine europäische Vereinigung von Hörakustiker-Fachleuten. Solche Verbände arbeiten typischerweise an gemeinsamen fachlichen Positionen und am Austausch über Ländergrenzen hinweg. Das kann mittelbar Auswirkungen darauf haben, wie geschlossen und einheitlich die Branche Themen wie Versorgung, Beratung und Qualitätsansprüche diskutiert.
Aus der Mitteilung der Bundesinnung der Hörakustiker KdöR ergeben sich dazu vor allem diese praktischen Punkte:
- Stärkerer Fokus auf „besser hören“ als europäisches Thema: Laut Zitat soll sich die Arbeit in Europa auf das Thema „besser hören“ konzentrieren.
- Kontinuität im Amt: Ricking folgt auf Marianne Frickel, die ihm für das „wichtige europäische Amt“ alles Gute wünschte.
- Erfahrung aus Handwerk und Unternehmertum: Ricking legte 2007 die Meisterprüfung ab. Seit 2015 führt er mehrere Fachgeschäfte im Ruhrgebiet. In der Bundesinnung war er zunächst Regionalbeauftragter und ist seit 2025 Vizepräsident.
Unterm Strich ist die Wahl vor allem eine Verbands- und Personalnachricht, die für Verbraucherinnen und Verbraucher vor allem dort relevant wird, wo europäische Abstimmung später in Qualitäts- und Versorgungsthemen hineinwirkt.
Autor:Meike Jakob aus Landau |