Mutti meldet 775.000 Tonnen Tomaten trotz Extremwetter-Saison

Mutti: 775.000 Tonnen verarbeitete Tomaten in der Saison 2026 trotz Extremwetter. | Foto: © MUTTI S.p.A./Max Cavallari/ ANSA
2Bilder
  • Mutti: 775.000 Tonnen verarbeitete Tomaten in der Saison 2026 trotz Extremwetter.
  • Foto: © MUTTI S.p.A./Max Cavallari/ ANSA
  • hochgeladen von Wochenblatt Redaktion

Wirtschaft: Mutti hat nach eigenen Angaben in der Tomatensaison 2026 insgesamt 775.000 Tonnen rohe Tomaten verarbeitet – trotz Erträgen unter dem Fünfjahresdurchschnitt in Teilen Norditaliens. Für Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland ist die Meldung vor allem ein Hinweis darauf, wie stark Wetterextreme inzwischen auch die Produktion von Alltagsprodukten wie Dosentomaten, Passata oder Tomatenmark beeinflussen können.

Laut Unternehmensmitteilung begann die Verarbeitung bereits in der ersten Juliwoche und damit so früh wie nie zuvor. Als Gründe nennt Mutti außergewöhnlich hohe Temperaturen und heftige Hagelstürme, die die Pflanzenentwicklung belastet hätten; in Süditalien habe es dagegen eine höhere „Produktionsresilienz“ gegeben, bei einzelnen Kulturen auch eine sehr hohe Qualität – etwa bei Tomaten für Pelati.

Was Mutti zum Saisonverlauf sagt

Nach Angaben von Massimo Perboni, Director of Agricultural Services bei Mutti, sei der frühere Start eine Reaktion auf die durch Hitze beschleunigte Reifung gewesen. In der zweiten Sommerhälfte habe es demnach einen Rückgang der Brix-Werte (Zuckergehalt) und niedrigere Erträge gegeben.

CEO Francesco Mutti fordert in der Mitteilung „umgehend Investitionen in die Infrastruktur“ sowie eine verantwortungsvolle Planung – unter anderem mit Blick auf Wasserknappheit in der Po-Ebene. Gleichzeitig betont das Unternehmen, man habe Qualität und Produktionskontinuität in dem herausfordernden Jahr aufrechterhalten.

Einordnung für den Einkauf

Konkrete Auswirkungen auf Preise oder Verfügbarkeit in Deutschland nennt Mutti in der Mitteilung nicht. Die Aussagen zeigen jedoch, dass sich Erntemengen und Erntezeitpunkte stärker verschieben können – ein Faktor, der bei Tomatenprodukten mittel- bis langfristig auch die Stabilität von Lieferketten beeinflussen kann. [red]

Mutti: 775.000 Tonnen verarbeitete Tomaten in der Saison 2026 trotz Extremwetter. | Foto: © MUTTI S.p.A./Max Cavallari/ ANSA
Tomatenprodukte wie Passata oder Dosentomaten hängen stark von der Ernte ab: Mutti berichtet für 2026 von 775.000 Tonnen Verarbeitung trotz Wetterextremen. | Foto: industrieblick/stock.adobe.com
Autor:

Sarah Isele aus Mannheim-Nord

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

Folgen Sie diesem Profil als Erste/r
Kommentare sind deaktiviert.

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Karte einbetten

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Code einbetten

Funktionalität des eingebetteten Codes ohne Gewähr. Bitte Einbettungen für Video, Social, Link und Maps mit dem vom System vorgesehenen Einbettungsfuntkionen vornehmen.
Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.