KI-Songs in Playlists erkennen: Dieses Gratis‑Tool zeigt es
- Kreative Leistung oder Maschinengemachtes? - Das ist heute immer öfter die Frage - und der KI-Detektor hilft dabei, Antworten zu finden.
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KI-Songs erkennen. Ein kostenloses Online‑Tool zeigt, ob sich vollständig von Künstlicher Intelligenz erzeugte Musik in eigenen Playlists befindet. Damit lässt sich schnell prüfen, ob Songs möglicherweise nicht von menschlichen Künstlern stammen.
Programme wie Suno oder Udio können inzwischen komplette Songs oder sogar ganze Alben automatisch erzeugen. Die Qualität ist teilweise so hoch, dass viele Hörer den Unterschied zu menschlich produzierter Musik kaum noch erkennen.
Streamingdienste reagieren darauf zunehmend mit Kennzeichnungen für KI-Musik oder planen entsprechende Regeln. Hintergrund ist unter anderem die Frage der Vergütung. Wenn Songs komplett automatisch erstellt werden, sollen Tantiemen möglichst nicht an Accounts fließen, die nur Generatoren nutzen.
Kostenloser Scan zeigt KI-Anteil in eigenen Playlists
Der Musikstreamingdienst Deezer hat dafür ein Erkennungssystem entwickelt, das KI-generierte Musik identifizieren soll. Dieses Werkzeug steht nicht nur Plattformen zur Verfügung, sondern kann auch von Nutzern eingesetzt werden.
Über eine spezielle Deezer-Seite lässt sich prüfen, ob sich solche Titel in eigenen Playlists befinden. Der Ablauf ist einfach:
- Auf der Deezer-Seite den Button „Meine Playlists scannen“ auswählen.
- Den genutzten Streamingdienst auswählen.
- Das eigene Konto verbinden.
- Die Playlists automatisch analysieren lassen.
Der Scan ist kostenlos und funktioniert für bis zu 100 Playlists. Anschließend zeigt das Tool eine Auswertung an, wie viele der enthaltenen Titel vermutlich vollständig von KI erzeugt wurden.
Der Anbieter beschreibt das System als Möglichkeit, „den eigenen Katalog zu schützen, für faire Vergütung zu sorgen und rechtliche Risiken in Zusammenhang mit Gen-AI zu mindern“. Für Nutzer liefert der Scan vor allem Transparenz darüber, wie stark KI-Musik bereits in persönlichen Playlists vertreten ist. dpa/red
Autor:Sarah Isele aus Mannheim-Nord |