Katze im Urlaub gut versorgt: So bleibt sie stressfrei zu Hause
- Wenn Katzenhalter auf Reisen sind, sollte täglich jemand nach dem Tier schauen.
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Katze im Urlaub betreuen. Für viele Katzen ist es am entspanntesten, während der Reise der Halter in der gewohnten Wohnung zu bleiben. Vertraute Gerüche, feste Futterzeiten und bekannte Rückzugsorte geben Sicherheit. Mit einer gut organisierten Betreuung lässt sich die Urlaubszeit für Tier und Halter deutlich stressärmer gestalten.
Katzen reagieren meist sensibel auf Veränderungen. Ein Umzug in eine fremde Umgebung kann deshalb mehr Stress auslösen als einige Tage ohne ihre Bezugsperson. Die Biologin Birgit Rödder erklärt: "Katzen brauchen nicht ständig Beschäftigung, aber sie brauchen Verlässlichkeit". Eine sorgfältige Planung der Betreuung hilft, diese Routine aufrechtzuerhalten.
Betreuung planen: Diese Punkte sind vor der Reise wichtig
Wer sich während der Abwesenheit um die Katze kümmert, kann aus dem persönlichen Umfeld oder aus professionellen Katzensitter-Angeboten kommen. Wichtig ist vor allem, dass genügend Zeit vorhanden ist und das Tier die Person bereits kennt. Mehrere kurze Besuche vor dem Urlaub erleichtern die Eingewöhnung.
Hilfreich ist eine klare Übersicht mit allen wichtigen Informationen zur Versorgung. Dazu gehören unter anderem:
- Art, Menge und Zeiten der Fütterung
- gewohnte Tagesroutinen und Spielzeiten
- Lieblingsplätze, Spielzeuge und Rückzugsorte
- Telefonnummer der Tierarztpraxis für den Notfall
Während einer Reise sollte die Katze idealerweise ein- bis zweimal täglich Besuch bekommen. Dabei bleibt genügend Zeit für Füttern, Spielen sowie das Reinigen von Katzenklo und Futternäpfen. Manche Tiere profitieren davon, wenn die Betreuungsperson vorübergehend in der Wohnung wohnt und so den gewohnten Tagesrhythmus stabil hält.
Tierpension kann eine Alternative sein
Wenn keine Betreuung zu Hause möglich ist, kann auch eine Tierpension oder eine vorübergehende Unterbringung in einer anderen Wohnung infrage kommen. Der Vorteil liegt darin, dass häufig dauerhaft jemand vor Ort ist.
Ob diese Lösung zur Katze passt, hängt stark vom Charakter des Tieres ab. Sensible Tiere reagieren oft stärker auf neue Umgebungen. Fachleute raten deshalb dazu, eine solche Unterbringung zunächst für wenige Tage zu testen.
Anzeichen für Stress können sein, dass sich Katzen stark zurückziehen oder angespannt wirken. Wirkt das Tier nach der Rückkehr neugierig und entspannt, gilt das als Hinweis auf eine gelungene Betreuung.
Zusätzliche Sicherheit kann entstehen, wenn vertraute Dinge mitgegeben werden. Dazu zählen etwa ein getragenes T‑Shirt der Bezugsperson, eine Kuscheldecke, das Lieblingsspielzeug sowie gewohntes Futter und Katzenstreu. Für viele Tiere bleibt die eigene Wohnung dennoch der Ort, an dem sie eine Reise ihrer Halter am ruhigsten überstehen. dpa/red
Autor:Sarah Isele aus Mannheim-Nord |