Jetzt frisches Ostergras ziehen: In zehn Tagen bereit für Ostern

Frisches Ostergras selbst ziehen: Mit Weizen-, Gersten- oder Dinkelsamen lässt sich in nur acht bis zehn Tagen das perfekte grüne Nest für das Osterkörbchen gestalten. (zu dpa: «Frisches Ostergras in zehn Tagen selbst ziehen») | Foto: dpa
  • Frisches Ostergras selbst ziehen: Mit Weizen-, Gersten- oder Dinkelsamen lässt sich in nur acht bis zehn Tagen das perfekte grüne Nest für das Osterkörbchen gestalten. (zu dpa: «Frisches Ostergras in zehn Tagen selbst ziehen»)
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Ostergras selbst ziehen. Wer jetzt beginnt, hat pünktlich zu Ostern frisches Grün für Tischdekoration oder Osterkörbchen. Schon etwa zehn Tage reichen aus, damit Getreidehalme dicht und dekorativ wachsen.

Nach Angaben des Industrieverbandes Agrar lassen sich Weizen-, Gersten- oder Dinkelsamen besonders schnell ziehen. Die Keimlinge erreichen innerhalb von acht bis zehn Tagen eine Höhe von rund zehn bis 15 Zentimetern. Klassische Rasenmischungen eignen sich dafür nicht, da sie mehrere Wochen benötigen, bis sie buschig werden.

Geeignete Samen und Vorbereitung

Verwendet werden einfache, unbehandelte Getreidekörner. Samentütchen aus Gartencentern enthalten häufig Grasarten wie Wiesen-Lieschgras, das für kurzfristige Osterdeko ungeeignet ist. Wer sehr spät startet, kann auf Kresse ausweichen. Sie wächst innerhalb von vier bis sechs Tagen auf etwa fünf Zentimeter und kann auch gegessen werden.

Als Unterlage eignen sich Blumenerde oder Watte. Für Kresse ist Watte praktischer. Das Substrat kommt in einen flachen Teller oder eine Schale und wird gut angefeuchtet. Die Samen werden dicht und gleichmäßig verteilt. Getreidekörner können über Nacht in Wasser einweichen, um die Keimung zu beschleunigen. Bei Erde folgt zum Abschluss eine dünne Abdeckung, bei Watte nicht.

Licht, Wasser und Pflege

Am besten gedeiht Ostergras an einem hellen Platz, etwa auf der Fensterbank. In den ersten Tagen sollte das Substrat feucht bleiben, ohne dass sich Staunässe bildet. Andernfalls kann Schimmel entstehen. Wächst das Gras schneller als geplant, lässt es sich mit einer Schere kürzen oder an einen kühleren Ort stellen.

Nach Ostern muss das Grün nicht entsorgt werden. Viele Haustiere wie Katzen oder Nager fressen es gern. Mehrjährige Grasarten können anschließend sogar in den Garten gesetzt werden. dpa

Autor:

Cornelia Bauer aus Speyer

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