Internetkosten senken: Schnellere Tarife oft günstiger
- Überraschend: Eine Analyse zeigt, dass größere, schnellere Festnetz-Tarife oft günstiger sind.
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Internetkosten senken. Wer einen neuen Festnetzvertrag abschließt, fährt mit einem langsameren Tarif derzeit oft nicht günstiger. Ein Vergleich mehrerer Geschwindigkeiten kann deshalb im Alltag bares Geld sparen.
Nach einer Tarifanalyse des Vergleichsportals Verivox kosten kleine Internettarife für Neukunden aktuell im Schnitt häufig mehr als schnellere Anschlüsse. Weniger Leistung bedeutet damit nicht automatisch niedrigere Monatskosten.
Für einen Vertrag mit 100 Megabit pro Sekunde fallen in den ersten 24 Monaten demnach durchschnittlich 30,53 Euro pro Monat an. Ein Tarif mit 150 Megabit pro Sekunde kostet im Mittel nur 26,33 Euro. Selbst ein Anschluss mit 500 Megabit pro Sekunde liegt mit durchschnittlich 29,94 Euro noch unter dem Preis vieler kleinerer Tarife.
Kleine DSL-Tarife sind oft kein Sparmodell mehr
Besonders deutlich zeigt sich das bei sehr langsamen Angeboten. Für einen 16-Megabit-Tarif zahlen Neukunden laut Verivox im Durchschnitt 34,20 Euro monatlich. Das ist mehr als bei mehreren deutlich schnelleren Verträgen.
Als Grund für diese Entwicklung nennt das Portal die starke Vermarktung schneller Glasfasertarife. Langsame DSL-Angebote würden von vielen Anbietern kaum noch subventioniert und deshalb tendenziell teurer. Zugleich ist das Angebot an kleineren Glasfasertarifen bislang eher begrenzt.
Für die Tarifwahl heißt das vor allem, dass nicht nur der benötigte Speed zählt, sondern auch der Gesamtpreis über die Vertragslaufzeit. dpa/red
Autor:Sarah Isele aus Mannheim-Nord |