Hitzewelle: DAK-Hotline gibt Tipps zu Schutz und Medikamenten
- Symbolbild: Bei Hitze helfen einfache Schutzmaßnahmen und eine klare Einordnung, wann Kreislauf und Medikamente zum Problem werden können.
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Hitzewelle. Wer bei Temperaturen über 30 Grad Celsius unsicher ist, wie sich Kreislauf, Schlaf und Medikamente bei Hitze am besten im Blick behalten lassen, kann am Dienstag, 30. Juni, eine kostenlose Beratung der DAK-Gesundheit per Telefon nutzen.
Tropische Temperaturen können den Körper stark belasten. Laut DAK-Gesundheit steigt bei Hitze das Risiko für Beschwerden wie Müdigkeit, Kreislaufprobleme und Kopfschmerzen. Betroffen sind nicht nur Risikogruppen, sondern viele Menschen im Alltag.
Besonders aufmerksam sollten Menschen sein, die zu den häufig genannten Risikogruppen zählen. Dazu gehören ältere Menschen, chronisch Kranke und Kinder. Auch Frauen werden in der DAK-Information ausdrücklich als Gruppe genannt, bei der Hitze eher zum Problem werden kann. Zusätzlich weist die DAK-Gesundheit darauf hin, dass Medikamente bei starker Hitze an Wirkung verlieren können.
Was die DAK-Reports zur Belastung durch Hitze zeigen
Zahlen aus DAK-Auswertungen ordnen ein, wie verbreitet hitzebedingte Probleme sind. Im DAK-Gesundheitsreport 2024 berichteten 23 Prozent aller Beschäftigten von hitzebedingten Gesundheitsproblemen bei der Arbeit. Besonders betroffen seien Pflegekräfte sowie Beschäftigte im Baugewerbe und Handwerk. Über zwei Drittel aller Erwerbstätigen sehen ihre Leistungsfähigkeit durch hohe Temperaturen eingeschränkt.
Auch bei Kindern und Jugendlichen zeigt der DAK-Report „Gesundheitsrisiko Hitze“ eine deutliche Belastung. Demnach leiden etwa drei Viertel bei hohen Temperaturen. Ab 30 Grad sei bei Kindern das Risiko für behandlungsbedürftige Probleme wie Sonnenstiche, Krämpfe oder Erschöpfungssymptome achtmal höher.
Hotline am 30. Juni: Zeiten, Nummer, Inhalte
Die DAK-Gesundheit schaltet am Dienstag, 30. Juni, von 8 bis 20 Uhr eine Hotline. Ein Expertenteam ist in dieser Zeit für eine individuelle telefonische Beratung erreichbar und gibt fachliche sowie alltagstaugliche Empfehlungen zum Umgang mit hohen Temperaturen.
- Hotline-Zeitraum: Dienstag, 30. Juni, 8 bis 20 Uhr.
- Kostenfreie Rufnummer: 0800 1111 841.
- Offen für Versicherte aller Krankenkassen.
Weitere Informationen zum Thema Hitze bietet die DAK-Gesundheit online unter www.dak.de/hitze.
Praktisch bedeutet das: Bei anhaltender Hitze kann eine kurze, fachliche Einordnung helfen, Beschwerden früh richtig einzuordnen und den Alltag entsprechend anzupassen.
Autor:Meike Jakob aus Landau |