Hitze in Rheinland-Pfalz: Schnieder rät zu Eigenvorsorge
- Ministerpräsident Schnieder betont die Bedeutung der Eigenvorsorge bei Hitzeschutz.
- Foto: Boris Roessler/dpa
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Mainz. Bei extremer Hitze kommt es nach Einschätzung von Ministerpräsident Gordon Schnieder in Rheinland-Pfalz auch auf Vorsorge im Alltag an. Der CDU-Politiker sagte der Deutschen Presse-Agentur, gerade zu Hause könne und müsse jeder selbst etwas tun.
Schnieder empfiehlt vor allem einfache Maßnahmen in den eigenen vier Wänden. Dazu zählen geöffnete Fenster in der Nacht und am Morgen, heruntergelassene Jalousien am Tag und regelmäßiges Lüften für eine gute Luftqualität.
- Nachts und morgens Fenster öffnen
- Tagsüber Jalousien herunterlassen
- Regelmäßig lüften, um die Luftqualität zu verbessern
- Für ältere Menschen möglichst kühle Orte schaffen
Land verweist auf Kommunen und Hausbesitzer
Die Landesregierung unterstütze die Kommunen nach seinen Worten ressortübergreifend bei der Entwicklung von Hitzeschutzplänen. Handlungsanweisungen und Vorschläge könne das Land geben. Vieles müsse aber direkt vor Ort umgesetzt werden.
Kommunen könnten etwa mit mehr Stadtgrün und Sprühanlagen punktuell kühle Inseln schaffen. Schnieder sieht das als Teil der kommunalen Daseinsvorsorge. Auch Hausbesitzer seien aus seiner Sicht gefragt. Klimaanlagen ließen sich nachrüsten. Gerade bei Bürogebäuden müsse geprüft werden, was möglich sei. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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