Hausbau clever planen: Mit durchdachten Grundrissen Kosten und Energie senken
- Wer sein Haus kompakt plant, kann die vorhandenen Quadratmeter optimal nutzen und später oft auch noch Heizenergie sparen. (zu dpa: «Kompakt planen spart beim Hausbau Platz, Geld und Energie»)
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Kompakt planen beim Hausbau. Wer beim Hausbau früh auf kompakte Grundrisse setzt, spart Platz, Baukosten und dauerhaft Energie. Die entscheidende Weichenstellung fällt bei der Frage, wie viel Raum im Alltag tatsächlich genutzt wird und wo Fläche oft ungenutzt bleibt.
Wie Menschen wohnen wollen, prägt Grundriss, Größe und spätere Kosten. „Wer das weiß, kann sein Haus effizient planen oder sanieren – und dabei Kosten sowie Energie sparen“, sagt Sandra Queißer, Leiterin des Berliner Regionalbüros des Verbands Privater Bauherren (VPB).
Wohnbedarf realistisch einschätzen und Gewohnheiten prüfen
Ein erster Schritt ist die ehrliche Bestandsaufnahme der eigenen Bedürfnisse. Räume wie Gästezimmer oder Hobbyräume stehen im Alltag oft leer, verursachen aber Bau- und Heizkosten. Fachleute sprechen hier von Suffizienz. Gemeint ist die Konzentration auf das Notwendige, um Ressourcen zu schonen und langfristig Ausgaben zu senken.
Kompakte Hausformen sparen Material und Heizenergie
Eine kleinere Grundfläche reduziert den Bedarf an Baumaterial und wirkt sich später auf den Energieverbrauch aus. Große Räume mit hohen Decken benötigen mehr Heizenergie als kleinere Zimmer. „Ein Haus mit quadratischer Grundfläche ist flexibler als ein L-förmiges“, sagt Queißer, da sich Räume leichter neu zuschneiden lassen.
Ein häufig gewähltes Beispiel ist der Bungalow. Alle Wohnbereiche liegen auf einer Ebene, Treppe und Treppenhaus entfallen. Das erleichtert den Alltag für Familien mit kleinen Kindern, Menschen mit eingeschränkter Mobilität und ältere Bewohner. Barrierefreiheit ist von Anfang an gegeben, wie der Bundesverband Deutscher Fertigbau erklärt. Voraussetzung ist allerdings ein ausreichend großes Grundstück.
Grundriss so planen, dass Fläche mehrfach nutzbar bleibt
Auch auf kleiner Fläche lässt sich Wohnqualität schaffen. Eine durchdachte Raumaufteilung holt aus wenigen Quadratmetern viel heraus. Offene Küchen‑Ess‑Wohnbereiche können Flure ersetzen und sparen Verkehrsfläche.
Wichtig ist der Blick über die aktuelle Lebensphase hinaus. Bedürfnisse verändern sich. Sind Räume ähnlich groß und eher quadratisch geschnitten, lassen sie sich später unterschiedlich nutzen, etwa als Kinder‑, Arbeits‑ oder Wohnzimmer. Queißer empfiehlt, früh ausreichend Elektroanschlüsse, Belichtung und Belüftung einzuplanen, damit Räume später mit einer Trennwand geteilt werden können.
Wenn der Platzbedarf wächst, sind Anbau, Aufstockung oder modulare Erweiterungen möglich. Laut Bundesverband Deutscher Fertigbau lässt sich zusätzliche Wohnfläche so schaffen, ohne den Alltag im Haus stark einzuschränken.
Kompakte Planung bedeutet damit nicht Verzicht, sondern mehr Flexibilität, geringere laufende Kosten und einen effizienteren Umgang mit Energie und Fläche. dpa/red
Dieser Text wurde mit maschineller Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft.
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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