Gepäck schneller finden: Wann Tracker im Koffer helfen
- Tracker sind insbesondere für Leute, die viel reisen, sinnvoll.
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Tracker fürs Fluggepäck. Kleine Ortungsgeräte im Koffer können helfen, verlorenes Gepäck schneller wiederzufinden. Besonders bei häufigen Flugreisen lässt sich so nachvollziehen, wo sich ein Koffer zuletzt befunden hat.
Kurz vor den Sommerferien denken viele Flugreisende darüber nach, einen Tracker ins Gepäck zu legen. Die Geräte sind klein, leicht und kosten meist zwischen 20 und 30 Euro. Laufende Gebühren fallen bei den gängigen Modellen in der Regel nicht an.
"Ich würde sagen, grundsätzlich lohnt sich ein Tracker insbesondere für Leute, die viel reisen, weil man heutzutage sehr leicht auch sein Gepäck verlieren kann", sagt Ben Schwan vom Fachmagazin "Mac & i".
Einrichtung über Smartphone meist schnell erledigt
Bekannte Modelle sind etwa Apples AirTags für iPhone-Nutzende oder Tracker von Tile sowie Samsung mit den Galaxy SmartTags für Android-Geräte. Die Geräte arbeiten mit Nahfunktechnologien wie Bluetooth und nutzen andere Smartphones in der Umgebung, um Positionsdaten zu übermitteln.
Die Einrichtung gilt als unkompliziert. «Man kauft das Gerät, und dann wird es eingebunden, meistens über eine Smartphone-App oder über das Smartphone selbst», erklärt Schwan. «Das funktioniert mit Android und mit iOS, je nachdem, welchen Tracker man hat.»
Kleine Knopfzellen sind im Flugzeug erlaubt
Manche Reisende fragen sich, ob Tracker wegen ihrer Batterie überhaupt im Flugzeug erlaubt sind. "Die Teile verwenden meist sehr spannungsarme, kleine Knopfzellen", erklärt Ben Schwan. Airlines hätten damit in der Regel kein Problem.
Teilweise gibt es sogar Kooperationen zwischen Airlines und Tracker-Herstellern. «Dabei kann man recht einfach die Daten des Trackers weitergeben, wenn beispielsweise ein Gepäckstück verloren gegangen ist», sagt Schwan.
Standort kann die Suche nach Gepäck beschleunigen
Wird ein Koffer am Lost-Luggage-Schalter als vermisst gemeldet, kann der Hinweis auf einen Tracker hilfreich sein. «Wer also Gepäck am Lost-Luggage-Schalter im Flughafen als verloren melde, sollte sofort sagen, dass er einen Tracker im Koffer hat, „und möglicherweise auch schon eine erste Angabe machen, zum Beispiel "Der Koffer ist noch in Paris, und ich bin schon in Berlin"», erklärt der Experte.
Bei Airlines mit entsprechenden Schnittstellen lassen sich Standortdaten teilweise direkt teilen. Nach Angaben des Experten seien auf diese Weise bereits Millionen verlorene Gepäckstücke schneller gefunden worden.
Für Vielreisende kann ein Tracker daher eine einfache Möglichkeit sein, den Standort des eigenen Gepäcks im Blick zu behalten und Suchprozesse im Verlustfall zu beschleunigen. dpa/red
Autor:Sarah Isele aus Mannheim-Nord |