Geheime Krieger KSK: Blick in die abgeschottete Eliteeinheit
- Geheime Krieger KSK: Die ARD-Dokumentation ordnet Geschichte, Einsätze und Krise des Kommandos Spezialkräfte ein.
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Geheime Krieger KSK. Die ARD-Dokumentation zeigt ab dem 15. Oktober, wie die geheimste Einheit der Bundeswehr mit militärischer Abschottung, öffentlicher Kritik und einer eigenen Krisengeschichte umgeht. Anlass ist das 30-jährige Bestehen des Kommandos Spezialkräfte im Jahr 2026.
Aktive und ehemalige Kommandosoldaten geben Einblicke in die Auswahlverfahren, die sogenannte Höllenwoche und Einsätze auf dem Balkan sowie in Afghanistan. Die Doku „Geheime Krieger KSK – Die Eliteeinheit der Bundeswehr“ läuft in der ARD Mediathek.
Geheime Krieger KSK: Einblicke in eine abgeschottete Welt
Ursprünglich gründete man das KSK zur Befreiung deutscher Geiseln im Ausland. Einen solchen Einsatz gab es bis heute nicht, stattdessen kam die Einheit in verschiedenen Krisengebieten zum Einsatz und geriet im Inland zunehmend unter kritische Beobachtung. Elitesoldat Max beschreibt die Anforderungen an die Truppe so: „Wir sind auf alles vorbereitet, auf jede militärische Lage. Wir sind speziell, auch psychologisch, ausgewählt", sagt er in der Dokumentation. Neben Max kommen Christian, Mike und Philipp zu Wort, die von ihrem Wunsch erzählen, zu den Besten der Besten zu gehören.
Vom Einsatz in Afghanistan bis zur Krise des KSK
Die Doku verknüpft die persönlichen Schilderungen mit der „Operation Mondlicht“ in Afghanistan aus dem Jahr 2012. Dabei handelt es sich um einen der wenigen KSK-Einsätze, über den öffentlich gesprochen werden darf. Eine zentrale Rolle spielt außerdem Philipp Schaaf aus Sachsen, der jahrelang als Ausbilder Teil der Truppe war. Gehortete Munition und Sprengstoff in seinem Garten führten zu seiner Verurteilung durch das Landgericht Leipzig und zu seiner unehrenhaften Entlassung aus dem Dienst; im Zusammenhang mit dem KSK gab es zudem Vorwürfe wegen Rechtsextremismus.
Mike spricht über den psychischen Druck hinter dem Selbstbild der Soldaten: „Das war dann wie ein Schutzmantel, aber unten drunter brodelte schon die Angst", erzählt er. Die Doku ist ab dem 15. Oktober in der ARD Mediathek abrufbar. [red]
Autor:Film und Fernsehen: Shows, Serien und Stars aus Ludwigshafen |